Eine Ehemalige berichtet aus Israel

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Einblicke in ein Leben zwischen Krise und Hoffnung

Eine besondere Begegnung erlebten die Oberstufenschüler der Religionskurse im Rahmen der Reihen „Ehemalige erzählen“. In einer Live-Schalte aus Israel berichtete die ehemalige Abiturientin Jeanne Wiegelmann-Alfandary von ihrem Leben nahe Tel Aviv.

Sie erzählte von ihrem ungewöhnlichen Lebensweg, der sie nach Israel geführt hat. Heute lebt sie dort mit ihrem Mann und drei Söhnen. Offen sprach sie über ihre Konversion zum Judentum, ihren Alltag im Krisengebiet und die Herausforderungen durch die aktuelle Sicherheitslage. Nachdenklich stimmte dabei, dass sie trotz der angespannten Situation in Israel dort als Juden sicherer und freier fühlen als in anderen Ländern aufgrund des wieder zunehmenden Anitsemitismus‘.

Trotz des Krieges versuche die Gesellschaft, einen möglichst normalen Alltag aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig betonte sie die Komplexität der Situation und die unterschiedlichen Meinungen innerhalb Israels.

Den Schülerinnen und Schülern gab sie zum Abschluss einen persönlichen Rat mit auf den Weg: Mutig sein, dem eigenen Gefühl vertrauen und den eigenen Interessen folgen.