{"id":8993,"date":"2022-08-11T18:41:25","date_gmt":"2022-08-11T16:41:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/?p=8993"},"modified":"2022-08-11T18:41:30","modified_gmt":"2022-08-11T16:41:30","slug":"erfolgreiche-physiker-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/erfolgreiche-physiker-2\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Physiker"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tageszeitung \u201eDer Patriot\u201c vom 22.6.2022 \/ Marcus Kloer<\/h2>\n\n\n\n<p>Vier Sch\u00fcler der Klasse 7a haben an der ersten Runde des bundesweiten Physikwettbewerbs teilgenommen. Jonathan Franke, Kilian Lohkemper, Leonard Reiter und Hendrik Will wurden vom Veranstalter f\u00fcr ihre erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet und erhielten Urkunden von ihrer betreuenden Lehrerin Frau K\u00fchle. Besonders gro\u00df war die Freude bei Jonathan Franke, der einen ersten Preis erreichte, sowie bei Hendrik Will, der sich mit einem dritten Preis ebenfalls f\u00fcr die zweite Runde qualifizierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie es mit Hendrik und Jonathan in der zweiten Runde weiterging, schildert der folgende Artikel:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie z\u00e4hfl\u00fcssig ist Honig?\u201c, \u201eKann eine Dose auch aufw\u00e4rts rollen?\u201c und \u201eWelche Br\u00fccke aus Papier kann die h\u00f6chste Last tragen?\u201c, diese und manch andere spannende Frage gab es in dem bundesweiten Wettbewerb Physik zu beantworten. Dieser wird jedes Jahr vom Verband zur F\u00f6rderung des Mathematischen und Naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) durchgef\u00fchrt. Die beiden R\u00fcthener Gymnasiasten Jonathan Franke und Hendrik Will hatten an der bundesweiten Ausschreibung teilgenommen und es unter 600 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern bis in die Endrunde nach Hamburg geschafft. Wie sie sich daf\u00fcr qualifiziert haben und was sie in der Hansestadt erlebten, erz\u00e4hlten sie im Gespr\u00e4ch mit unserer Zeitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden machen gerne Physik, sagen sie, und besuchen die Klasse 7a des Friedrich-Spee-Gymnasiums. Die Teilnahme an dem Wettbewerb war freiwillig und au\u00dferhalb des Unterrichtes, was die zwei aber nicht davon abhielt, mit Eifer zu rechnen, t\u00fcfteln und experimentieren. Unterst\u00fctzung hatten sie dabei von ihrem Physiklehrer Olaf Follmann, der ihnen R\u00e4umlichkeiten und Materialien zur Verf\u00fcgung stellte, und von der stellvertretenden Schulleiterin Dr. Barbara K\u00fchle. Die hatte in dem vergangenen Schuljahr Physik in der Klasse unterrichtet und den beiden Sch\u00fclern die Informationen \u00fcber den Physikwettbewerb gegeben. Die Teilnahmeunterlagen waren schnell ausgef\u00fcllt und schon konnte es losgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In jeder Runde gab es Aufgaben in Theorie und Praxis zu l\u00f6sen, experimentiert wurde in der Schule in R\u00fcthen oder auch zu Hause. Los ging es in der ersten Runde mit einem Experiment zur Lichtbrechung. Die Sch\u00fcler erzeugten mit Hilfe einer Schreibtischlampe und eines Gef\u00e4\u00dfes mit Wasser einen Regenbogen und beobachteten weitere interessante optische Effekte. Au\u00dferdem experimentierten die Sch\u00fcler mit Schaltkombinationen von f\u00fcnf Gl\u00fchlampen, indem sie Stromkreise aufbauten und untersuchten, wie sich die Lichtst\u00e4rke ver\u00e4ndert, wenn man bestimmte Lampen aus der Fassung dreht. In einer dritten Aufgabe erforschten Jonathan und Hendrik, ob ein Milchkaffee umso langsamer abk\u00fchlt, je dicker die Schicht des Milchschaums auf dem Kaffee ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse wurden von den Sch\u00fclern zusammengestellt und zur Auswertung bei der Wettbewerbsleitung eingereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Da zeigte sich, dass die beiden Sch\u00fcler nicht nur mit Eifer und Begeisterung dabei waren, sondern ihre Sache auch richtig gut gemacht hatten. Die mit Spannung erwarteten Bewertungen trafen einige Wochen sp\u00e4ter ein, wobei Jonathan Franke einen ersten Preis belegte, Hendrik Will hatte gen\u00fcgend Punkte f\u00fcr den dritten Preis gesammelt. Damit hatten die beiden es auch in die n\u00e4chste Runde geschafft, in der nur noch 250 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus dem bundesweiten Teilnehmerfeld vertreten waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden R\u00fcthener Gymnasiasten legten sofort mit den Aufgaben der 2. Runde los. Mit einer langen Formel wurde die Viskosit\u00e4t von Honig ausgerechnet. \u201eDas Experiment war recht aufwendig\u201c, erz\u00e4hlt Hendrik Will. Der Honig wurde mit einem Heizkolben erw\u00e4rmt und bei verschiedenen Temperaturen in einen Trichter gegeben. Als Ergebnis wurde festgehalten, wie viel Honig in einer vorgegebenen Zeit durch das Rohr gelaufen war. Eine andere Aufgabe war, in einer Dose Gewichte unterschiedlich anzuordnen. W\u00e4hrend die Gewichte an einer Seite angebracht die Dose auch eine kurze Strecke aufw\u00e4rts rollen lassen konnten, hat sich eine gleichm\u00e4\u00dfig au\u00dfen verteilte Anbringung als bester Antrieb erwiesen, wusste Jonathan Franke lebhaft zu erkl\u00e4ren. Eine theoretische Aufgabe zu Strom und Energie\u00fcbertragung rundete die Fragestellungen ab. Auch in das Thema hatten die beiden R\u00fcthener Gymnasiasten sich gut hineingedacht und konnten die Ergebnisse schl\u00fcssig darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis der eingereichten Auswertung waren zwei erste Pl\u00e4tze, die nach R\u00fcthen gingen. Die herausragende Leistung wurde auch daran deutlich, dass Jonathan Franke und Hendrik Will in der dritten Runde unter den 30 besten Sch\u00fclern aus Deutschland waren. Um sich da zu beweisen, ging es nach Hamburg, wo f\u00fcnf Tage Jugendherberge auf dem Programm standen. Schon am ersten Abend gab es eine Aufgabe in der Gruppe zu l\u00f6sen, aus Fotokarton, einem Geodreieck, Klebe und Schere sollten die Dreierteams eine Br\u00fccke bauen, die einer m\u00f6glichst hohen Traglast standhielt. Eine Doppelbogenbr\u00fccke, R\u00f6hren-, Kasten- und Dreieckbr\u00fccken galt es gegeneinander abzuw\u00e4gen. Die Siegerbr\u00fccke war auch bei f\u00fcnf Kilogramm noch stabil. W\u00e4hrend Hendrik Will mit seiner Gruppe knapp am Podium vorbei Platz vier belegte, landete Jonathan Franke im Mittelfeld. Auch an den folgenden Tagen blieb es in einer Mischung aus Theorie und Praxis spannend und abwechslungsreich. Die jungen Physiker l\u00f6sten die gestellten Aufgaben in wechselnden Dreierteams. In einer Theorieklausur im Gymnasium Christianeum wurden wieder Formeln mit praktischem Bezug angewendet \u2013 beispielsweise um auszurechnen, wie schnell ein Mann und ein Ball in einem Fluss schwimmen. Sp\u00e4ter gab es eine Experimentierklausur.<\/p>\n\n\n\n<p>Im praktischen Teil konnte bei einer Exkursion auf das Desy-Gel\u00e4nde in den Hallen des Forschungszentrums f\u00fcr naturwissenschaftliche Grundlagenforschung auch ein Teilchenbeschleuniger als Modell angeschaut werden. Verschiedene Experimente wurden gemacht und von den Sch\u00fclern protokolliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachmittags war ein Besichtigungsprogramm in Hamburg angesagt. Die Sch\u00fcler haben beispielsweise das Internationale Maritime Museum, die Elbphilharmonie oder auch das ethnographische MARKK-Museum besichtigt. So war der Aufenthalt ebenso lehrreich und fordernd, wie aufregend und unterhaltsam. Mit Spannung wurde die Auswertung der Ergebnisse erwartet, die am Abreisetag bekanntgegeben wurden. Gro\u00df war bei Hendrik Will die Freude, als er einen von drei ersten Pl\u00e4tzen belegte, Jonathan Franke freute sich ebenfalls \u00fcber seine Teilnahmeurkunde an der Endrunde. Die Physik zum Anfassen und Ausprobieren hatte den beiden Spa\u00df gemacht, im n\u00e4chsten Jahr m\u00f6chten sie deshalb unbedingt wieder an dem Wettbewerb teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" data-id=\"8331\" src=\"https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-Physikwettbewerb-800x600-1.jpg\" alt=\"FSG-physikwettbewerb\" class=\"wp-image-8331\" srcset=\"https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-Physikwettbewerb-800x600-1.jpg 800w, https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-Physikwettbewerb-800x600-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fsg-ruethen.de\/fsg\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-Physikwettbewerb-800x600-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tageszeitung \u201eDer Patriot\u201c vom 22.6.2022 \/ Marcus Kloer Vier Sch\u00fcler der Klasse 7a haben an der ersten Runde des bundesweiten Physikwettbewerbs teilgenommen. 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