Schule 200

FSG beim Geschichtswettbewerb erneut deutschlandweit unter den Besten

Zweimal Bronze in zwei Jahren: Großer Erfolg für das „Boat People“-Projekt

„So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ lautete das Leitthema mit dem sich 14 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Friedrich-Spee-Gymnasiums ein halbes Jahr lang intensiv beschäftigten. Vorgegeben hatte es die Hamburger Körber-Stiftung, die für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten verantwortlich zeichnet. Bundesweit waren Schülerinnen und Schüler aufgerufen, spannende Themen mit einer Verbindung zu ihrer Biografie, ihrem Umfeld oder ihrer Schule zu suchen.

Die Neuntklässler nahmen sich in ihrem Dokumentarfilm mit dem Titel „„Von Vietnam ins Sauerland – Als boat people in Rüthen Abitur machten“ der Geschichte ihrer Schule und damit gleichzeitig auch eines Teils der Rüthener Stadtgeschichte an. Ideengeber war das Denkmal, das an die Flüchtlinge aus Vietnam, die sogenannten „Boat People“ erinnert, die Ende der 70er Jahre nach Deutschland kamen, und das seit letztem Jahr auf dem Rüthener Schulhof einen Platz gefunden hat. Die Geschichte hinter diesem Denkmal faszinierte, denn einige dieser vietnamesischen Flüchtlinge kamen nach Rüthen und haben am FSG ihr Abitur abgelegt. Der Film erzählt nicht nur, wie ehemalige vietnamesische Schüler, aber auch Mitschüler und Lehrer diese gemeinsame Schulzeit erlebten, sondern klärt auch über die damaligen Fluchtursachen und -bedingungen auf.

Sechs Monate hatten die Schülerinnen und Schüler für die Fertigstellung ihres Films Zeit. Es wurden intensive Recherchen betrieben – in Zeitungs- und Stadtarchiven, bei der Suche nach und der Befragung von Zeitzeugen. Und das nicht nur in und um Rüthen, sondern auch bei Fahrten nach Hamburg und Stuttgart.

Knapp 2000 Beiträge gingen bis Ende Februar bei der Körber-Stiftung ein: Klassische schriftliche Hausarbeiten, Collagen, Hörspiele, Podcasts und – im Falle NRWs – drei Dokumentarfilme. Die Körber-Stiftung zeichnete den Film der FSG-Schüler im Juli mit einem Landessieg NRW und jetzt mit einem dritten Bundespreis aus. Schon vor zwei Jahren war die Schule mit einem Beitrag zur NS-Geschichte auf dem dritten Platz gelandet. Auch wenn es in diesem Jahr für eine persönliche Ehrung durch den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue nicht gereicht hat, ist der dritte Platz ein herausragender Erfolg, auf den die Schule sehr stolz ist. Neben den Urkunden erhält die Geschichts-AG für ihren Erfolg ein Preisgeld über 500 € Euro. Genutzt werden soll es für eine gemeinsame Exkursion – natürlich mit einem historischen Thema.

Bild Verleihung 600

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