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Vierbeiniger Besuch am FSG   

Biologieunterricht für Fünftklässler zum Anfassen

„Ohhh, ist der Hund süß!“. Diesen Satz hörte man in der letzten Woche besonders oft, vor allem von der Klasse 5b im Biologieunterricht bei Frau Sander. Um den Schülerinnen und Schülern das Thema „Hund“ besonders anschaulich nahe zu bringen, besuchten uns im November zwei völlig verschiedene Hunde: Zwergpudel Lui und Malamut Iinouq.

 

 

Lui ist ein ausgebildeter Schulhund und unterstützt normalerweise Frau Beverungen in ihrem Unterricht. Bild008Da das Thema „Maske tragen“ für alle aktuell zum Alltag gehört, setzte sich auch Lui zuerst seine Maske auf.

Bei den vielen weiteren Kunststücken, die Lui beherrscht und die die Schüler mit ihm ausprobieren durften, wurde klar, dass die Körpersprache von Hund und Mensch eine sehr wichtige Rolle in der Zusammenarbeit und Kommunikation spielt. In seinem normalen Schulalltag ist Lui für Schüler oder Schülerinnen da, denen die Beschäftigung mit einem Thema aus unterschiedlichen Gründen, nicht so leichtfällt. Da hilft es, wenn Lui würfelt, um eine Matheaufgabe auszuwählen oder einfach mal gekrault werden kann.

Beim Kraulen der weichen, schwarzen Hundelocken wurde der 5b auch klar, dass sich Pudel gut als Schulhunde eignen, da sie keine Haare verlieren und damit auch bei Allergikern in der Regel keine Probleme auslösen. Nach vielen gemeinsamen Spielen und Wettbewerben (wer springt höher? Lui oder wir?) waren die Schüler und Schülerinnen der 5b sich einig – Lui hätten wir auch gerne jeden Tag bei uns.

 

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Ein weiteres Highlight war der Besuch von Jens Habich, dem geprüften Schlittenhundetrainer und Outdoor-Coach mit seinem Hund Iinouq. Bei dem Alaskan Malamute ist die Verwandtschaft zum Wolf schon äußerlich deutlich. Anschaulich schilderte Herr Habich, wie die ersten Hunde vom Inuit Stamm, den Malamuten, an den Menschen gewöhnt wurden. Malamuten sind starke und vor allem ausdauernde Tiere, die für das Ziehen schwer beladener Schlitten genutzt wurden und in entlegenen Gegenden dieser Welt immer noch werden. Auch im Schnee können diese Hunde dank ihres wasserabweisenden, isolierenden Fells und dem Schwanz als Schutz auf ihrem Kopf problemlos schlafen. Nach der spannenden Schilderung, wie es ist, mit einem Gespann im Schnee unterwegs zu sein, haben viele Schüler und Schülerinnen Lust, selbst einmal bei einer Fahrt auf dem Hundeschlitten zu stehen.

Durch Iinouq konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wieviel Kraft ein Malamute hat. Dank eines Bauchgurtes konnten die Kinder sich von ihm ziehen lassen, was ihnen besonders viel Freude bereitet hat. Trotz seiner enormen Größe und Kraft, die einigen Kindern durchaus Respekt einflößte, war der Malamute sehr ruhig und ließ sogar geduldig die Kuscheleinheiten der Schüler über sich ergehen.
Am Ende waren übrigens beide vierbeinigen Besucher hundemüde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Habich und Iinouq sowie bei Frau Beverungen und Lui für tolle Stunden. Es war sehr interessant, zwei so verschiedene Hunderassen zu erleben.

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