Visionen 200

Visionen

Virtuelle Kunstausstellung der Fachschaft Kunst

Unter diesem Motto hatte die Fachschaft Kunst schon seit längerer Zeit die diesjährige Kunstausstellung in der Sparkasse Rüthen geplant. Nun hat die Corona-Krise diesem Titel noch eine besondere Bedeutung gegeben. Viele halbfertige Arbeiten liegen in den Fächern der Kunsträume und in einigen Spee@home Lernen - Bildern zeigen sich interessante Verbindungen zu Corona. Verständlicherweise wird die geplante traditionelle Ausstellung in diesem Jahr leider nicht stattfinden können.

So werden wir diesmal Fertiges und Unvollendetes nur auf unserer Homepage präsentieren. Trotz der in den letzten Wochen fehlenden Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler vor Ort geben die gezeigten Arbeiten einen überzeugenden Einblick in ihre Kreativität. Der Beitrag ist durch die vielen Fotos etwas länger, es lohnt sich aber, die Bilder bis zum Schluss zu berachten.Visionen 400

Für die grafische Gestaltung neuer Fantasiewesen in der Jahrgangsstufe 5 war sowohl Maurice Sendaks Buch 'Wo die wilden Kerle wohnen' als auch Dürers Rhinozeros der Ausgangspunkt. Hierbei spielte insbesonders die Vielfalt der Strukturen eine wesentliche Rolle.

Neue Spielzeuge aus Verpackungs - und Abfallmaterial entwickelte die Klasse 5a mit viel Fantasie und Engagement. Es wurde gesägt, geklebt und gebohrt, um den neuen Ideen Gestalt zu geben. Leider wurde die Fertigstellung durch Corona unterbrochen.

Wie sieht das Leben eines Marsianers aus? Wie passt er oder sie sich den starken Temperaturschwankungen an? Die Klasse 5b entwickelte eigene Vorstellungen, wie Lebewesen auf dem Mars aussehen könnten und ließen diese Wesen entweder Kälte oder Wärme speichern. Dabei griffen sie auf ihr Wissen zum Kalt-Warm Kontrast aus dem Bereich der Farblehre zurück.

Unerforschte Handlandschaften entstanden in den Klassen 5 und 6. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten eigene fantasievolle Landschaften aus der eigenen Handfläche. Verschiedene Ansichten waren möglich und sowohl Natur- als auch Kulturlandschaften wurden fiktiv erforscht und die Erlebnisse in Expeditionsberichten der Klasse vorgestellt.

 

Ebenso machte sich die Jahrgangsstufe 6 auf eine fiktive Reise, unbekannte versteinerte Tierwesen zu entdecken. Diese gestaltete sie mit interessanten Formen und Strukturen aus Ton. Auch hier wurde die Fertigstellung bei Vielen durch die Krise abrupt unterbrochen.

Kleine Totempfähle, aus Straßenmalkreide gestaltet, geben einen Einblick in die Welt der Indianer und lassen sie durch persönliche Motive zu individuellen Wappenpfählen werden.

 

 

Einen visionären Blick in die Zukunft wagten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 mit ihren Linolschnittarbeiten. Neuartige Veränderungen zeigen sich hier nicht nur in der technischen Welt, sondern auch in der Vielfalt der Natur. So entstanden z.B. Blumen mit digitalen Elementen, fliegende Autos oder Müll entsorgende Fische.

Nach umfangreichen Arbeitsphasen zum korrekten perspektivischen Zeichnen, versuchten die Schülerinnen und Schüler der 7c, bewusst falsche Perspektiven zu erschaffen, um ihren persönlichen Visionen – mit oder ohne Corona – Ausdruck zu verschaffen.

Interessante und fantasievolle Insekten, gestaltet aus Draht und anderen Materialien entstanden ebenfalls in der Jahrgangsstufe 7

 

Ausgehend von geometrischen Grundformen schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b in ihren Bildern neue Wirklichkeiten. In ihren Zeichnungen ließen sie Figurengruppen neue Welten entdecken, auf Gebäuden turnen oder sich des ausgedienten Weihnachtsbaumbehangs entledigen.

 

Innovationen für Kopf und Fuß entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9. Unter Einbeziehung neuer Materialien und Techniken entwarfen sie zukunftsweisende und extravagante Schuh- und Hutmodelle.

 

Der Wahlpflichtkurs Kunst und Gesellschaft stellte im Rahmen einer kleinen ästhetischen Forschung eine Verbindung zwischen einem ausgewählten Künstler oder Kunstwerk mit dem Thema Corona her. So wird das Virus z.B. in die Bilderwelt von Hundertwasser oder Paul Klee integriert und gibt dem Werk eine neue Deutung.

In Anlehnung an die Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle und ihren visionären Frauenbildern schuf dieser Kurs ebenfalls farbenfrohe und ausdrucksstarke Skulpturen aus Pappmaché.

 

Schülerinnen und Schüler der Q1 beschäftigten sich mit verschiedenen fotografischen Zugängen und Gestaltungsmitteln der Fotografie. Besonders experimentierfreudig war die Lerngruppe im Bereich der Abstrakten Fotografie und mit ganz einfachen Motiven wie Tasse oder Gabeln, aber ungewöhnlichen Blickwinkeln und Kameraeinstellungen entstanden interessante Ergebnisse.

„Launen“ unserer Zeit! - Zwischen Traum, Tagtraum, Albtraum und Realität

Eine irreale Situation verbildlichten Schülerinnen und Schüler der Q1 ausdrucksstark in großformatigen Grafiken im Mixed-Media Verfahren, verschiedene grafische Mittel wurden dabei kombiniert. Sowohl eine individuelle psychische Befindlichkeit als auch eine „Laune“ unserer gegenwärtigen Gesellschaft konnten der Ausgangspunkt dieser Szene sein. So entstanden fabelhafte Mischwesen, irreale Handlungen in undefinierten Räumen oder auch Raumrätsel für das Auge, denn der Grad an Abbildhaftigkeit wurde variiert.

 

Die Fachschaft Kunst:

Britta Wiegand-Claes

Katja Beyer

Meike Rochna

Stephan Wiedemann

Alina Woytena

Martin Brock

 

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