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Abschlussfahrten der Jahrgangsstufe Q2

Es ging nach Budapest und zum Ijsselmeer

Mit einem Koffer voll toller Eindrücke und bleibender Erinnerungen kehrten jetzt die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs Q2 des Friedrich-Spee-Gymnasiums von ihren Abschluss- bzw. Studienfahrten zurück. Und erfuhren dabei, dass ihre Schule weit mehr bietet und bedeutet als Lernen, Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Klausuren.

Denn traditionell führen die Studienfahrten am FSG die Schüler/-innen des Abiturjahrgangs zum Ijsselmeer und zu einem weiteren attraktiven, oft städtischen Ziel, wie in diesem September nach Budapest. Dort erlebten die FSGler unter der Leitung ihrer Lehrer Jan Emmerich und Maria Kühn das pulsierende Großstadtleben auf den Spuren der ungarischen Geschichte und Gegenwart. Bei herrlichem Spätsommerwetter erkundete man die ungarische Hauptstadt mit ihrem speziellen Flair, den zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem beeindruckenden Parlamentsgebäude oder der Kettenbrücke - beides unmittelbar an den malerischen Ufern der Donau gelegen, einem der größten Flüsse Europas und somit einem zentralen Handels- und Wasserweg. Aber auch die Fischerbastei, der Heldenplatz, die St. Stephans-Basilika und der Burgpalast wie auch das Burgviertel durften auf der Besucherliste dieser attraktiven Metropole Europas, die nicht zuletzt aufgrund ihrer zahlreichen prunkvollen Gebäude oft mit Paris verglichen wird, nicht fehlen. Aber es blieb auch Zeit, das moderne Budapest mit seinen attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und Lokalen kennen zu lernen.

Die andere Hälfte der Jahrgangsstufe führte ihr Weg unterdessen von sonntags bis freitags an das holländische Ijsselmeer. Ebenfalls - wie die Budapestfahrer - mit dem Bus angereist, erfolgte nach Ankunft im Hafen in Enkhuizen zunächst der Bezug der Kajüten auf den beiden gecharterten Plattbooten Avanti und Brandaris. Nach einer Einweisung an Bord durch die jeweils zweiköpfige Besatzung und einer ersten Nacht an Bord hieß es am nächsten Morgen: Segel setzen und Leinen los! In mehrköpfigen Teams waren die Schülerinnen und Schüler an Bord für den organisatorischen Ablauf und das erfolgreiche Aus- und Einholen der verschiedenen Segel und Abläufe an Bord verantwortlich. Nach einem ersten Reiseziel in Den Oever wurde am nächsten Tag die im offenen Meer bzw. der Nordsee liegende holländische Insel Texel angesteuert, um dort auch den folgenden Tag auf der schönen Insel zu verbringen. Da das Wetter am Dienstag allerdings eher launisch und windig war und hin und wieder auch seine Schleusen öffnete, wurden kurzerhand Fahrräder für die ganze Gruppe organisiert, um auf diese Art und Weise vom Hafen Oudeschild aus die Insel und Orte wie Den Burg und De Koog näher zu erkunden und zu „erfahren“. Und Erfahrungen wurden nicht nur an, sondern auch täglich unter Deck gesammelt: Die zuvor eingeteilten Küchenteams waren jeweils für drei Mahlzeiten und die Versorgung ihrer Mitschüler an Bord verantwortlich. Und da man sich dabei täglich gegenseitig zu übertreffen versuchte, war die Stimmung an Bord der beiden Boote prächtig, was sicherlich auch an den beiden tollen Crews - bestehend aus Skipper und Matrose - der Brandaris (mit den begleitenden Lehrern Frau Müller und Herrn Dohmann) und Avanti (mit ihren Lehrern Frau Siegel und Herrn Neumann) lag. Auch wenn sich dessen Besatzung im sportlichen Wettstreit um die schnellere Segelzeit mit der Brandaris durchaus etwas überschätzte und am vorletzten Abend mit Stavoren einen anderen - aber genauso sehenswerten Hafen an der Ostküste des Ijsselmeers als Nachtquartier ansteuerte. Und so war man sich am Abschlusstag freitags mit allen einig, eine eindrucksvolle und gemeinschaftsfördernde Fahrt erlebt zu haben, von der alle Mitreisenden noch lange zehren und deren Eindrücke auch in den schulischen Lernalltag hin nachwirken werden.

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