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August Klar am FSG

Workshop zum Poetry Slam in der EF macht Lust auf mehr

Nach der Jahrgangsstufe Q2 sollten nun auch wir - die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF - in den Genuss eines Poetry Slam-Workshops kommen. Organisiert worden war dieser durch die Deutschfachschaft unter Federführung von Frau Helle-Laumann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kulturherbst SPEEzial“ am FSG. Zwar musste die Abendveranstaltung mit den geplanten Aufführungen vor Publikum aus den bekannten Gründen (der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung) entfallen, aber das tat unserer Kreativität beim morgendlichen Workshop unter Anleitung des bekannten „Slammers“ August Klar keinen Abbruch. Dabei veranschaulichte er uns auf interessante und abwechslungsreiche Weise nicht nur wie Poetry Slam funktioniert, sondern vor allem auch was es dazu braucht, um gute und für die Zuhörer fesselnde Texte zu verfassen.

Zunächst machten wir uns in einer ersten Aufgabe daran, uns durch das spontane Aufschreiben unserer aktuellen Gedanken - quasi als „Aufwärmung“ - an einen intuitiv geleiteten Schreibfluss zu gewöhnen. Im Anschluss daran konnten wir uns für die nächste Übung drei Wörter aussuchen (Keks, Klavier und Gardine), um nachfolgend dazu jeweils einen ersten eigenen kreativen und frei formulierten Text zu schreiben. Die Resultate waren bereits sehr lustig und unterhaltsam: von Celine Dion, die in einer alten Gardine als Kleid auftrat bis zu Harry Potter war alles vertreten. In einer weiteren Übung motivierte uns August Klar dazu, in den unterschiedlichsten Textarten (Rede, Brief, Liste, Gedicht usw.) einen Text an Dinosaurier zu adressieren und vorzutragen. Vor einer ersten Pause schließlich machten wir gemeinsam in angenehmer, lockerer Runde einen kleinen Exkurs zum „Beatboxen“, was für uns Teilnehmer zunächst völlig ungewohnt (weil neu) war, aber umso lustiger wirkte.

Weiterhin schauen wir uns mittels Beamer in der alten Aula einige Beiträge bekannter Poetry Slammer an und erarbeiten gemeinsam mit August Klar auf Basis dessen Kriterien für einen interessanten, ansprechenden und das Publikum fesselnden Text sowie natürlich einen gelungenen Vortrag. In Besitz dieser Kenntnisse machten wir uns nun daran, selbst erneut einen eigenen Text - dieses mal ohne inhaltliche Vorgabe - zu schreiben. Als Höhepunkt und Abschluss trugen wir diese schließlich nacheinander auf der Bühne der Aula vor, um das Gefühl dafür zu bekommen, vor Publikum die selbstverfassten Texte zu präsentieren und dabei mit der Stimme (Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Tonfall usw.) zu experimentieren. Leider ging der Workshop-Vormittag viel zu schnell vorbei. Wir hatten dabei als Teilnehmer alle viel Spaß und hoffen darauf, das andere Schüler zukünftig auch noch die Möglichkeit haben werden, solch einen Tag zu erleben. Ein besonderer Dank geht an August Klar, der uns in seiner sympathischen, unterhaltsamen und kompetenten Art viel Neues beigebracht und uns dazu motiviert hat, vielleicht sogar eine Lesebühne zu gründen.

Joshua Krüper (EF)

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