Bild1 200 Eine sehr kooperative deutsch-französische Woche am FSG

35 Jugendliche aus dem französischen Friville-Escarbotin beim Austausch zu Gast in Rüthen

Die Sonne strahlte schon bei der Ankunft der französischen Gäste – und nicht nur das tolle Wetter, sondern auch das vielseitige und auf kooperative Aktivitäten setzende Programm machten das diesjährige Austauschtreffen der Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums und des Collège „La Rose des Vents“ aus dem französischen Friville-Escarbotin zu einem Erlebnis für alle Beteiligten.

Bei der Ankunft waren sowohl Vorfreude auf das Wiedersehen bei den austauscherfahrenen Achtklässlern als auch Neugierde und Nervosität bei den „Neueinsteigern“ aus der 7. Klasse spürbar. Doch die anfängliche Schüchternheit wich schnell, zumal der erste Tag am FSG im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens stand. Die deutschen Gastgeber führten ihre Partner in Gruppen durch das Gymnasium und diskutierten anschließend die Unterschiede zwischen den Schulen in Deutschland und Frankreich. Danach führte Stadtführer Harald Jütte die französische Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten der Bergstadt.

Bei einer gemeinsamen Exkursion nach Paderborn begegneten sich Geschichte und Moderne: Nach einem Besuch des Heinz-Nixdorf-Forums, bei dem die Jugendlichen sehr anschauliche und praktische Einblicke in die Entwicklung der Computertechnologie und die digitale Zukunft erhielten, machte sich die Gruppe anschließend auf den Weg in die historische Innenstadt. Dort galt, es gemischten Teams eine Fotorallye zu absolvieren. Die Präsentation der Bilder der Gruppen waren ein Highlight bei der Abschlussfeier am Samstag Abend.

Der Donnerstag stand im Zeichen gemeinsamen Lernens und Spielens: Nach dem Besuch von zwei Unterrichtsstunden konnten die Jugendlichen Teamgeist bei Fußball, Völkerball und Wikingerschach stärken. Auf im Schulpark eigens gespannten Slacklines (Danke, Frau Stallmeister!) konnten sie zudem Geschicklichkeit beweisen und schon einmal für die Fahrt am nächsten Tag üben, denn am Freitag stand der Besuch im Kletterpark in Soest auf dem Programm. In den Baumwipfeln hatten die deutsch-französischen „Seilschaften“ viel Spaß dabei, gemeinsam zahlreiche kletterische Herausforderungen zu meistern.

Das Wochenende stand dann den Familien zur Verfügung. Die Idee, das Konzept der Fahrt zu ändern und den Schülerinnen und Schülern mehr gemeinsame Zeit zu ermöglichen, hatten die beiden Organisatoren des Austauschs, Sophie Le Hénaff und Christian Neuhaus. Auf diese Weise sollen die Jugendlichen den Alltag ihrer Partner besser kennen lernen. Die deutschen Familien nutzten diese Zeit auch zu gemeinsamen Ausflügen – vom Bad im Möhnesee bis hin zu Fahrten nach Köln und Fort Fun. Die französische Deutschlehrerin Sophie Le Hénaff war begeistert von dieser Gastfreundschaft: „Die Familien haben sich toll gekümmert und unseren Schülerinnen und Schüler einiges geboten.“

Am vorletzten Abend traf sich die ganze Gruppe dann zur großen Abschlussfeier im Heimathaus Langenstraße. Gemeinsam mit den Eltern, die den Abend organisiert hatten (besonderer Dank an Frau Mehn!) und durch zahlreiche Buffetbeiträge bereicherten, und den beteiligten Lehrern kam beim Betrachten der Bilder der letzten Woche bei einigen bereits Wehmut auf. In vielen Gesprächen wurde klar: Trotz einiger Kommunikationsschwierigkeiten war diese Begegnung für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Besonders die vielen gemeinsamen Aktivitäten wurden positiv bewertet. Erstmals nahmen nämlich alle deutschen Jugendlichen auch an allen Exkursionen teil. Möglich wurde das vor allem durch das Engagement der Eltern, die sich für Fahrdienste nach Paderborn und Soest zur Verfügung stellten. Französischlehrer Christian Neuhaus freut sich über die große Unterstützung durch die Eltern: „Die Familien haben sich für ihre Gästen wirklich viel einfallen lassen und uns als Organisatoren großartig geholfen. Diese Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternschaft ist echt vorbildlich.“

Die Jugendlichen freuen sich nun bereits auf den Gegenbesuch im Mai oder Juni nächsten Jahres und ihre Lehrer sind schon dabei, ein attraktives Programm zu planen. Einige der beteiligten deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler wollen jedoch nicht so lange warten: Sie planen mit ihren Partnern individuelle einmonatige Aufenthalte im Partnerland. Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Vive l‘amitié franco-allemande!

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