Schoene Ferien Das Friedrich-Spee-Gymnasium wünscht

der gesamten Schulgemeinschaft und allen Besuchern unserer Homepage

schöne und erholsame Sommerferien!

 

Wiederbeginn der Schule ist der 29.08.2018

Die „Ära Cramer" (1955-1976)

Mit Dr. Hans Cramer, der vom Laurentianum in Arnsberg kam, erhielt die Schule 1955 einen jungen Leiter, der die Schule bis 1976 prägen sollte. Von 1957 an firmierte sie unter der Bezeichnung Staatl. Aufbaugymnasium Rüthen. Ein Sportplatz parallel zum Schlangenpfad im Park und eine neue Turnhalle in den 50er Jahren, Lehrschwimmbecken und Physik- sowie Biologietrakt in den 60er Jahren waren notwendig geworden, um einen moderneren Unterricht der wachsenden Schülerzahl (1966: 504) bieten zu können. 1974 erfolgte durch den sog. Neubau einschl. Pausenhalle und 2. Turnhalle eine umfassende Erweiterung der Schule, dem aber der Sportplatz wieder weichen musste.

Ein bedeutender bildungspolitischer Einschnitt war der 1.12.1966. Die Dauer des Aufbaugymnasiums wurde um ein Jahr auf sieben Jahre verlängert und ein grundständiges Gymnasium neusprachlichen Typs angegliedert. Mit dem 1. Januar 1974 ging das bisher staatliche Gymnasium in städtische Verantwortung über. Zum 1. 8. 1974 erfolgte die Einführung der "differenzierten Oberstufe" mit der Aufgabe des Klassenverbandes zugunsten eines individuelleren Kurssystems, das seither mehrmals reformiert wurde, indem die Wahlfreiheiten teilweise wieder eingeschränkt wurden.

Oberstudiendirektor Dr. Cramer kann als bedeutende Persönlichkeit angesehen werden. Wenn auch die genannten umfassenden äußerlichen Erweiterungen der Schule und mehr noch die innere Entwicklung seine Tatkraft bezeugen, so waren es aber in erster Linie seine charakterliche und geisteswissenschaftliche Bildung und sein Humanismus, die sein pädagogisches Wirken bestimmten. In seiner Ära bekam das Rüthener Gymnasium verstärkt das, was man den Geist einer Schule nennt, den nicht nur Schüler und Lehrer spürten und mittrugen, sondern auch die umwohnende Bevölkerung.
Dr. Cramer betrachtete die bildungspolitischen Neuerungen durchaus skeptisch: die Aufgabe der Klassengemeinschaft (in der Oberstufenreform) ebenso wie die "Sterilität" der Richtlinien, die sich schon in der Deformierung der Sprache - "Performanz", "Evaluation" - verrate. Zwei Jahre vor seinem Abschied aus dem Schuldienst schreibt er: Kann das "Gymnasium Rüthen unter so viel Reformierung (sic!) überhaupt sein Wesen wahren ..., wird es weiter in seiner Eigenart bestehen ..., wird es untergehen?"

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