Informationen zum Schuljahresbeginn 2020/21

Allgemeine Informationen zum Schulbeginn finden Sie hier im ersten Elternbrief 2020/21.

Die Anlage zum ersten Elternbrief 2020/21 mit Informationen des MSB finden Sie hier.

Informationen für die Jahrgangsstufe 5 finden Sie hier.

Die ausführliche, 21-seitige Information des MSB zum Schulbeginn am 12.08.2020 finden Sie hier.

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Die aktuellen Stundenpläne für das Schuljahr 2020/21

Für den Stundenplan der Sek. I bitte hier klicken.

Für den Stundenplan der Sek. II bitte hier klicken.

Abschied2 200 Ein Blick hinter die Kulissen – Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst am FSG

„Bufdi“ Hanna Luca blickt zurück

Die Zeit verging wie im Flug: Seit 10 Monaten bin ich jetzt „Bufdi“ am Friedrich-Spee-Gymnasium und kann schon eine erste Bilanz ziehen: Es war definitiv eine meiner besten Entscheidungen, dieses Angebot zu nutzen! Ich konnte hinter die Kulissen des Schulbetriebs schauen, unglaublich viel ausprobieren und habe sehr viele Erfahrungen sammeln können.

Durch meine Tätigkeit in der Hausaufgabenbetreuung und durch die Aufsicht in den „Spee-Stunden“ habe ich viele Schüler unserer Unterstufe kennenlernen können und vor allem mein Allgemeinwissen noch einmal auffrischen können.
Außerdem durfte ich an vielen Projekten wie den Medienscouts oder den Neigungsbändern „Lesen“ und „Theater“ teilnehmen. Bei diesen Aktivitäten konnte ich oft eigene Ideen einbringen und aktiv mitwirken.

Meine Aufgaben waren so vielfältig, dass ich sie noch in einem längeren Bericht beschrieben habe und auch den Bundesfreiwilligendienst an sich habe ich in diesem erklärt. Wer sich für meine Aufgaben oder den Bundesfreiwilligendienst allgemein interessiert, der kann sich dort gerne informieren.
Des Weiteren wurde ich oft gefragt, wem ich zu einem BFD am FSG raten würde. Ich würde jedem dazu raten, der gerne zur Schule gegangen ist und den der Schulalltag im Allgemeinen interessiert hat. Außerdem natürlich allen, die ein Lehramtsstudium in Erwägung ziehen, aber sich noch nicht hundertprozentig sicher sind. Ein Jahr zur Schule zu gehen und mit den Lehrern zusammen zu arbeiten ist sehr hilfreich. Aber auch, wenn man ein Jahr lang vielfältige Aufgaben im pädagogischen und sozialen Bereich bewältigen möchte, kann ich definitiv zum BFD am FSG raten.

Bei mir haben alle Punkte zugetroffen, zusätzlich habe ich schon vor meinen Abiturprüfungen meine Schule vermisst und war mehr als glücklich, noch ein Jahr lang ohne Prüfungsstress zur Schule gehen zu dürfen. Doch auch wenn nicht alle Punkte zutreffen, ist der Bundesfreiwilligendienst immer eine Überlegung wert.

Wer mehr von Hanna erfahren möchte, kann sich gerne den ausführlichen Bericht von Hanna durchlesen:

 

Abschied 400

Bundesfreiwilligendienst am FSG – Erfahrungsbericht

Hallo!

Mein Name ist Hanna Luca und ich habe im Schuljahr 2019 / 2020 ein Jahr lang am Friedrich-Spee-Gymnasium im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes mitgearbeitet und habe hauptsächlich die Lehrer unterstützt und konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

In diesem Bericht möchte ich erzählen, was meine Aufgaben in der Schule waren, was mir besonders gut gefallen hat und was ich aus diesem Jahr mitnehme. Des Weiteren werde ich das Prinzip beziehungsweise den Ablauf des Bundesfreiwilligendienstes vorstellen.

Planlos ging der Plan los...

Die Idee zu einem freiwilligen Jahr hatte ich bereits vor meinen Abiturprüfungen. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich aber noch ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) machen. Das hat aber aus verschiedenen Gründen nicht geklappt und ich war auch noch in der Woche der Abiturzeugnisvergabe recht planlos.

Da ich aber auf keinen Fall mein Abi feiern wollte, ohne wenigstens den Ansatz eines Plans für das große „Danach“ zu haben, hatte ich mich dazu entschieden, ein Lehramtsstudium zu beginnen.

Lehrerin zu werden, war schon immer mein Berufswunsch.

Zwar konnte ich mit der Entscheidung ganz gut leben, so richtig sicher war ich mir aber dennoch nicht.

An unserem musikalischen Abschlussabend (nur noch 3 Mal schlafen bis zur Zeugnisvergabe und dem Abiball) hörte ich dann das erste Mal von der Idee, dass unsere Schule einen „Bufdi“ bekommen sollte. Noch am gleichen Abend habe ich mich bei Frau Kühle, die maßgeblich die Vorbereitungen für das FSG als Einsatzstelle getroffen hat, gemeldet, da ein weiteres Jahr an meiner Schule eine unglaubliche Bereicherung für mich wäre und ich sehr gerne der erste „Bufdi“ am FSG wäre.

Meine Aufgaben in der Schule

Mittlerweile ist der größte Teil meines Freiwilligendienstes schon vorbei und ich kann ausführlich berichten, was ich in diesem Jahr alles gemacht habe. Vorab: Meine Aufgaben waren sehr vielfältig und haben im Laufe des Jahres auch gewechselt.

Eine Aufgabe, die mich die ganze Zeit über begleitet hat, war die Hausaufgabenbetreuung. Jeden Tag (ausgenommen die Freitage) habe ich mit einem Lehrer zusammen bis zu 25 Kinder bei ihren Hausaufgaben betreut und ihnen bei Fragen und Problemen geholfen. Wer also in der 5. oder 6. Klasse in Mathe beispielsweise nicht richtig aufgepasst hat, hat hier definitiv die Möglichkeit, seine Fähigkeiten im Bruchrechnen und schriftlicher Division zu überprüfen oder sogar auszubauen.

Außerdem kam zum neuen Halbjahr eine weitere Betreuungsstunde hinzu: Die Betreuung der SPEE-Stunde „Freies Arbeiten“ ist ebenfalls in meinen Aufgabenbereich gefallen. Zu diesen Stunden kamen dreimal in der Woche Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen zu mir, um ihre Aufgaben zu bearbeiten.

Zusätzlich habe ich immer mal wieder kleine Gruppen intensiv betreut und begleitet. Eine dieser Kleingruppen waren die DaZ-Schüler der 8. Klasse, also Schüler, die erst an unserer Schule die deutsche Sprache erlernt haben.

Wenn die anderen Kinder aus ihrer Klasse beispielsweise Latein und Französisch hatten, also wieder eine neue Sprache gelernt haben, habe ich mich mit ihnen getroffen und wir sind gemeinsam einkaufen oder spazieren gegangen, um Rüthen als neue Heimat kennenzulernen und auch, um Deutsch im Alltagsgespräch anzuwenden. Außerdem haben wir gemeinsam Fußball gespielt, um „Fußball-Wörter“ zu üben oder uns gegenseitig unsere Lieblingsmusik vorgespielt. Neben dem spielerischen Lernen haben wir auch oft zusammen Vergangenheitsformen im Deutschen geübt und Texte auf Deutsch, beispielsweise über das Wochenende, geschrieben.

Eine der Aufgaben, die ich nicht ständig, sondern nach Bedarf immer mal zu meinen Tätigkeiten zählen konnte, war die Unterstützung einzelner Schüler im Unterricht. Meistens habe ich mich um Schüler mit Konzentrationsschwierigkeiten gekümmert. Diese Stunden bestanden hauptsächlich aus intensiver Beobachtung, um herauszufinden, welche Hilfestellungen ihm oder ihr helfen könnten.

Außerdem durfte ich Klassen bei Projektarbeiten, Gruppenarbeiten oder schwierigeren Experimentierphasen unterstützen, sodass die Gruppen auch in unterschiedlichen Räumen zum Beispiel Texte proben konnten und einen weiteren Ansprechpartner hatten.

Unter anderem konnte ich im Neigungsband der Fünftklässler bei der Gruppe „Lesen“ und dem „Schauspielhaus“, einer Theatergruppe, mitwirken. Diese Aufgabe hat mir sehr viel Freude bereitet, da ich auch privat sehr gerne lese und ich mich sehr gefreut habe, dass so viele von den Kindern lesen wollten. Auch bei der Theaterklasse habe ich unglaublich gerne mitgearbeitet. In meiner Schulzeit war ich immer begeistert von den Literaturstunden, in denen wir uns hauptsächlich mit Schauspiel beschäftigt hatten, und es war mir ein Vergnügen, den interessierten Kindern die Vielfältigkeit des Schauspiels zeigen zu dürfen. Frau Wiegand-Claes hat mich in viele ihrer Überlegungen mit einbezogen, sodass ich sehen konnte, wie viel Arbeit von Lehrerseite aus in einem Schultheater steckt.

Ein weiteres Highlight der Woche war für mich der Schwimmunterricht mit den Grundschülern aus Kallenhardt. Bereits am Anfang des Schuljahres fragte Herr Lichte mich, ob ich vielleicht den Schwimmunterricht der Grundschüler begleiten könnte, da einige Schüler noch nicht sicher schwimmen könnten. Zu meinem Glück durfte ich sogar den Kindern, die noch nicht richtig schwimmen konnten, das Schwimmen beibringen. Obwohl ich selbst jahrelang in einem Schwimmverein war, fiel mir diese Aufgabe nicht so leicht, wie anfangs gedacht. Doch wenn ich jetzt zurückblicke, ist es ein tolles Gefühl zu sehen, wie viel „Meine“ Schwimmkinder in der Zeit gelernt haben. Von „Ich habe immer Angst, dass ich untergehe“ bis „Darf ich bitte, bitte noch mal nach dem Ring tauchen?“ war es zwar nicht immer einfach, aber es hat geklappt. Das macht sowohl mich als auch die Kinder sehr stolz!

Da ich zu meiner Schulzeit eine Ausbildung zum Medienscout gemacht habe und mich auch immer wieder mit dem Thema soziale Medien auseinandergesetzt habe, habe ich die Möglichkeit bekommen, selbst Exkurs-Stunden im Bereich der Medienerziehung zu geben. Für die Fünftklässler habe ich jeweils eine Stunde zum Thema „Regeln im Whatsapp-Klassenchat“ gehalten und mit den Sechstklässlern habe ich über Datenschutz im Netz sowie über das Urheberrecht gesprochen. In Zusammenarbeit mit dem Kreis Soest konnte für die Siebtklässler sogar ein richtiger Workshop zum Thema „Soziale Medien“ angeboten werden.

Für mich waren diese einzelnen Stunden eine super Gelegenheit, eigenen Unterricht zu planen und ihn auch durchzuführen. Vor allem die Durchführung und somit die Zusammenarbeit mit den Schülern hat sehr viel Spaß gemacht!

Im Zuge dessen durfte ich nach 2018 auch im Januar 2020 erneut eine Medienabend für die Eltern der Unterstufe vorbereiten und ihnen Apps vorstellen und deren Nutzung erklären, die ihre Kinder im Alltag nutzen.

Grundsätzlich hatte ich die Möglichkeit, an dem Projekt der Medienscouts und deren Ausbildung bei uns mitzuarbeiten. Da ich selbst fast 4 Jahre lang als Medienscout am FSG tätig war, freut es mich sehr, dass dieses Projekt weitergeführt wird.

Ich sehe es nach wie vor als großes Privileg an, dass ich bei so vielen Lehrerinnen und Lehrern hospitieren, also in ihren Unterricht mitgehen und mir alles anschauen, durfte! Ich habe durch diese Zeit viele unterschiedliche Herangehensweisen und Methoden kennengelernt, um den Unterricht für die Schüler so spannend und lehrreich wie möglich zu machen. Außerdem konnte ich dadurch herausfinden, welche Fächer ich selbst gern unterrichten würde und lernen, wie man mit verschieden Situationen am besten umgeht. Beispielsweise bin ich mir sicher, dass ich gerne Deutsch und Biologie unterrichten möchte und kann mir sehr gut vorstellen, daran viel Freude zu haben.

Des Weiteren habe ich mich sehr darüber gefreut, an Exkursionen teilnehmen zu dürfen. Die erste Exkursion war die Fahrt der Sechstklässler ins Bibeldorf. Darauf ist die Preisübergabe des Mathewettbewerbs „Mathe im Advent“ in Berlin gefolgt. Die aufregendste Fahrt war die Skifahrt der Neuntklässler nach Österreich. Zwar war ich selbst in der neunten Klasse mit dabei, aber das war für mich schon fast eine Ewigkeit her und außerdem war ich dieses Mal nicht als Schülerin und zum Skifahren dort, sondern als Begleitperson. Jetzt ist mir klar, warum die Lehrer die Fahrt nicht wie wir Schüler „Skifreizeit“ genannt haben. Als Ansprechperson hatte ich 24/7, also eine Woche lang rund um die Uhr, das Gefühl, für die Schüler ansprechbar sein zu müssen, auch, wenn ich im Endeffekt nichts alleine entscheiden musste und auch die Verantwortung nicht hauptsächlich bei mir lang. Nichtsdestotrotz war diese große Fahrt eine unglaublich coole Erfahrung für mich und wir hatten viel Spaß miteinander.

Natürlich gab es auch immer mal wieder Kleinigkeiten, bei denen ich den Hausmeistern, dem Sekretariat oder den Lehrern zur Hand gehen konnte.

Abschließend lässt sich zu meinen Aufgaben in der Schule sagen, dass sie äußerst vielfältig waren und ich oft die Möglichkeit bekommen habe, meine persönlichen Interessen mit einzubringen.

Bundesfreiwilligendienst – Was ist das eigentlich?

Ich selbst hatte letztes Jahr um diese Zeit zwar immer mal wieder was von „Bufdis“ gehört, aber ich hatte mir darunter Arbeit in einem Krankenhaus oder in einem Seniorenheim vorgestellt. Eigentlich wusste ich es aber auch nie so wirklich.

Daher hier meine Erklärung für alle Interessierten:

Der Bundesfreiwilligendienst wird mittlerweile hauptsächlich mit BFD abgekürzt. Daher werden die Leute, die den Bundesfreiwilligendienst leisten, nicht mehr Bufdi genannt, sondern BFDler. Zumindest von den Verantwortlichen beim obersten Träger des BFDs, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Der Träger meines BFDs ist die Stadt Rüthen.

Für Fragen rund um ein BFD ist es am einfachsten, auf der Internetseite des BFDs vorbeizuschauen (https://www.bundesfreiwilligendienst.de/). Dort erfährt man beispielsweise, welche Einsatzstellen es gibt (offensichtlich ja nicht nur Krankenhäuser und Seniorenheime, sondern auch Schulen und, wie ich gelernt habe, sogar Stadtarchive...), dass man als BFDler kein Gehalt bekommt, sondern ein Taschengeld (schließlich ist das Ganze freiwillig) und dass es auch keinen Vertrag mit der Einsatzstelle gibt, sondern eine Vereinbarung. Und vor allem liest man dann etwas von Seminaren und dass sie ein wichtiger Teil des BFDs sind.

In jedem BFD gibt es, unabhängig von der Einsatzstelle, Seminare.

Ich hatte anfänglich keine Vorstellung von so einem Seminar und war sehr aufgeregt, als ich ganz alleine nach Bad Oeynhausen fahren sollte. An den Seminaren teilzunehmen ist Pflicht (klingt nicht so schön, aber ist echt ein Geschenk). Insgesamt gibt es fünf Seminare. Zu diesen ist man vier bis fünf Tage im Bildungszentrum in Bad Oeynhausen untergebracht. Das Bildungszentrum ist vergleichbar mit einem Jugendhotel, nur, dass es da – wie der Name schon sagt – sehr viel um Bildung geht. Man bekommt dort sowohl die Verpflegung als auch die Zimmer und die Seminare an sich gestellt, sprich die Kosten müssen nicht selbst getragen werden. Auch für die An- und Abreise per Bus und Bahn werden alle Kosten übernommen.

Im ersten Seminar, dem Modul „Einstieg“, geht es hauptsächlich darum, das Gebäude und vor allem die anderen Teilnehmer kennenzulernen. Insgesamt sind meistens über 100 Teilnehmer vor Ort, diese werden im erstem Seminar nach Einsatzstellen in Gruppen eingeteilt. Ich war beispielsweise nur mit Teilnehmern in einer Gruppe, die ebenfalls an einer Schule arbeiten oder in einer Jugendeinrichtung tätig sind.

Im Bildungszentrum wird sehr viel Wert darauf gelegt, sich untereinander kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Daher hat man recht viel Freizeit und auch in den Seminaren selbst hat man immer wieder mal die Zeit, sich kurz mit jemandem zu unterhalten.

Grundsätzlich soll es in den Seminaren aber nicht darum gehen, spezifisch etwas für die Einsatzstelle zu lernen, sondern man soll Erfahrungen und Erkenntnisse für das Leben allgemein sammeln. Ab dem zweiten Seminar darf man Themen und Dozenten frei nach Interessen wählen. Beispiele für solche Themen sind unter anderem Stressbewältigung, einen Urlaub nachhaltig planen, Moral und Gerechtigkeit, ein Exkurs in die Psychologie, Rückenschule oder auch Umweltschutz.

Zusammenfassend lässt sich bezüglich der Seminare sagen, dass man aus diesen Tagen jedes Mal unglaublich viel mitnimmt. Sowohl durch den Austausch mit den anderen Teilnehmern als auch durch gute Ratschläge der Dozenten hat man nach jedem Seminar das Gefühl, sich weiterentwickelt zu haben.

Zurück in die Zukunft

Am Anfang meines BFDs hatte ich einige Fragen an mich selbst. Diese waren unter anderem:

Kann ich mit Kindern / Schülern arbeiten? Kann ich ihnen Sachverhalte vermitteln? Welche Fächer passen zu mir? Und vor allem, was gehört außer dem eigentlichen Unterrichten noch zum Lehrer-Sein dazu?

All diese Fragen konnte ich im BFD am FSG umfassend beantworten! Ich habe festgestellt, dass ich sehr gerne mit Kindern zusammenarbeiten möchte und dass es mir auch gelingt, ihnen auf verschiedene Weise etwas zu erklären. Außerdem habe ich mich für die Fächer Deutsch und Biologie entscheiden können, weil diese mich am meisten interessieren und ich mir vorstellen kann, auch in vierzig Jahren noch Spaß daran zu haben. Des Weiteren habe ich jeden Tag gesehen, dass der Unterricht höchstens die Hälfte des Lehrerberufs ausmacht, das „Drumherum“, wie Schülergespräche, Organisation von Fahrten, das Erstellen und Korrigieren von Klassenarbeiten, wird sehr oft unterschätzt.

Mein Fazit zum Bundesfreiwilligendienst am FSG fällt überaus positiv aus. Ich bin jeden Tag gerne zur Schule gegangen und viele meiner Aufgaben haben sich zu Lieblingsaufgaben entwickelt. Ich habe jetzt ein klares Ziel vor Augen: Ich möchte Lehrerin werden und ich freue mich darauf!

Ich bin unendlich dankbar, dass ich noch ein weiteres Jahr an „meiner“ Schule verbringen durfte und viele Projekte, die ich schon als Schüler gerne gemacht habe, weiterentwickeln und fortführen konnte. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, noch mal alles mitzunehmen, was zu meiner Schulzeit etwas zu kurz gekommen ist (vor allem die Arbeit der Medienscouts und die Mitwirkung beim Theater).

Ich wünsche mir, dass das FSG für das nächste Jahr jemanden findet, dem der BFD genau so viel Spaß macht wie mir und die Schule tatkräftig unterstützt. Es lohnt sich!

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