Ruhe nicht nur an der Mathematik-Front

FSG blickt zufrieden auf die Abiturprüfungen des Doppeljahrgangs zurück

Das Zentralabitur des Doppeljahrganges forderte nicht von den Schülern, sondern auch von den Verantwortlichen des Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasiums organisatorische Höchstleistungen. Insgesamt 147 Schüler traten zu den Abiturklausuren an und warten nun ungeduldig auf ihre Ergebnisse, die am 27. Mai verkündet werden.

„Unser Sekretariat und das Kollegium meistern derzeit einen ziemlichen Kraftakt. Die Belastungen bei der Klausurenvorbereitung und natürlich auch bei der Korrektur sind enorm, ganz zu schweigen von den fast 150 regulären mündlichen Prüfungen, die noch ins Haus stehen", sagt FSG-Schulleiter Dr. Hans-Günther Bracht. Daneben kann es außerdem noch zu Abweichungsprüfungen infolge der Klausurergebnisse kommen: „Zahlreiche Schüler melden sich freiwillig, um ihre Abiturnote mit Blick auf einen möglichen Numerus Clausus („NC") ihres gewünschten Studienfaches zu verbessern."

Insgesamt ist man in Rüthen mit den Aufgaben in allen Fächern zufrieden. Es gab keine größeren Verständnisprobleme und Schwierigkeiten mit Aufgabenformaten.

Nicht einstimmen können Schüler, Lehrer und Schulleitung in die Klagen um die diesjährigen Mathematik-Klausuren: „Ausreißer nach unten gibt es in jedem Jahrgang. Aber die Mehrheit unserer Schüler hat uns zurückgemeldet, dass die Aufgaben insgesamt in Ordnung und gut zu bearbeiten waren." Dies gilt auch für die besonders umstrittenen Matrizen-Aufgaben im Mathematik-Grundkurs. Fachvorsitzender Christian Kühle sieht hier die Lehrer im Vorfeld der Klausuren besonders gefordert: „Wir bekommen ja als Fachlehrer die Möglichkeit, unterschiedliche Aufgaben aus verschiedenen Bereichen zu wählen. Dabei haben wir erkannt, dass die ein oder andere Aufgabe vielleicht in ihrer Formulierung nicht ganz eindeutig und damit inhaltlich zu komplex sein könnte. Diese haben wir unseren Schülern natürlich nicht als Prüfungsaufgabe vorgelegt. Schließlich haben wir andere Themenfelder ja auch im Unterricht vorbereitet und hatten damit Alternativen." Auch zahlreiche Schüler sind von der Heftigkeit der Debatte, den Demonstrationen und Online-Protesten überrascht: „Die Aufgaben erschienen mir absolut machbar. Ich kann die ganze Diskussion und vor allem die Schärfe und Aggressivität, die vor allem im Internet aufkommt, nicht nachvollziehen", wundert sich Abiturient Jascha Macdonald aus Rüthen. Und auch Noel Grebowicz aus Langenstraße pflichtet ihm bei: „Ich bin wahrlich kein Mathe-Genie, aber diese Klausur war insgesamt fair." FSG-Direktor Bracht freut sich, dass die Vorbereitung durch den Unterricht offenbar Früchte trägt: „Gerade das Fach Mathematik ist immer mit besonderen Emotionen verbunden. Daher ist es wichtig, dass unsere Schüler schon im Vorfeld das Gefühl bekommen, gut vorbereitet zu sein." Gleichwohl seien die Formulierungen in den Abiturklausuren teilweise schon mehr als gewöhnungsbedürftig: „Das erschwert es einzelnen Schülern schon, den Inhalt zu erschließen, was besonders ärgerlich ist, wenn sie eigentlich das Wissen besitzen, um die Aufgabe zu lösen."

29. April 2013

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