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Lokaltreffen der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 

FSG-Schülerinnen stellen bei bunter Veranstaltung in Soest Film zum Leben von Flüchlingen in Deutschland vor

Bereits seit 2010 trägt das Friedrich-Spee-Gymnasium den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Mittlerweile gibt es im Kreis Soest 25 weitere Schulen mit dieser Auszeichnung, die zugleich Verpflichtung ist: Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulen fühlen sich den Werten Respekt, Toleranz und Zivilcourage besonders verpflichtet und setzen sich mit zahlreichen Aktionen gegen Diskriminierungen jeder Art an ihren Schulen und in der Gesellschaft ein.LOGO 150

Wie bunt und vielfältig dieses Engagement an den beteiligten Schulen sein kann, bewiesen beim ersten Lokaltreffen des Projekts „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage (SoR-SmC)“ nun über 100 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der Soester Sekundarschule. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Soest, das das Schulnetzwerk koordiniert, hatte neben den Schulen auch verschiedene Institutionen eingeladen, die sich gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus engagieren. Musikalisch aufgelockert wurde dieser ernste Teil durch einen spontanen Trommelworkshop mit Joseph Mahame aus Uganda. Besonders beeindruckt verfolgten die jungen Zuhörer anschließend auch den Berichten eines aus Afghanistan geflohenen jungen Mannes.

Dass Engagement gegen Diskriminierung nicht nur ernste Seiten hat, sondern auch viel Spaß macht, zeigten die Beiträge der verschiedenen Schulen: Ob Plakate, musikalische Beiträge, Gedichte, Akrobatik oder Filme – mit vielen Aktionen haben die SoR-SmC-Schulen ihr Anliegen in den Schulen und darüber hinaus bekannt gemacht und so für Respekt und Toleranz geworben.

Sina Rüther, Anima de Meo und Nikolina Mateska vertraten das Friedrich-Spee-Gymnasium beim Lokaltreffen. Alle drei sind im Erasmus+ Projekt des FSG engagiert und setzen sich dort seit dem letzten Jahr gemeinsam mit Schülern aus Partnerschulen in Italien, Frankreich, Polen und der Türkei mit dem Leben geflüchteter Menschen in den verschiedenen Ländern auseinander. Die drei Schülerinnen der Q2 berichteten von ihrer Arbeit im Projekt und insbesondere von der Produktion ihres Beitrages zu diesem Lokaltreffen: Für das Erasmus+ Treffen in Italien hatten sie mit großem Aufwand einen Film produziert. In Soest hatte der Film nun „Deutschlandpremiere“ und erhielt viel Applaus von den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern – ein verdiente Anerkenung für die viele Arbeit, die gerade Sina und Anima in ihren Sommerferien in die Produktion des Filmes gesteckt haben. Das positive Echo bestärkte die Gruppe, den Film auch noch einmal an der eigenen Schule einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen: „Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserem Erasmus+ Abend am 22. November ein. Dort möchten wir gerne möglichst vielen Menschen die Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren und Werbung für die Ziele der „Schule ohne Rassismus“ und für die europäische Zusammenarbeit machen,“ erklärt Anima de Meo.

Am Ende des prall gefüllten und abwechslungsreichen Programms zeigte sich nicht nur Maria Schulte-Kellinghaus, die Dezernentin für Jugend und Schule des Kreises Soest, begeistert über das Engagement der Jugendlichen und ihre tollen Ideen. Sie appellierte an die Jugendlichen, gerade in der aktuellen Situation ihren Einsatz für Courage und gegen Intoleranz und Rassismus fortzusetzen - ein Vorsatz, den auch die Delegation des FSG gefasst hat und für den sie gerne am 22. November weiter werben möchte.

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