Integrationspreis für Friedrich-Spee-Gymnasium

Motto 2016 „Für ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft“

Zwei erste Plätze hat die Jury für den Integrationspreis "Zuhause im Kreis Soest" 2016 vergeben. Ausgezeichnet wurden das Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasium, das sich mit dem Projekt "Migration, Flüchtlinge, Asyl - Stufenbezogene Projekttage zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen- und Fragestellungen" beworben hatte sowie die Klasse 7 der Don-Bosco-Schule mit dem Projekt "Meine Schuhe gegen Aus I grenzen!".

"Für ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft", so lautete das diesjährige Motto. Damit will die Kreisverwaltung Soest persönliches und berufliches Engagement gegen Diskriminierungen von Frauen, gegen Vorurteile aufgrund der (sozialen) Herkunft und der Religion sowie politischer Weltanschauung würdigen. Erklärtes Ziel dabei war, ein Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung in unserer Gesellschaft zu setzen. Landrätin Eva Irrgang nahm während der Prämierungsveranstaltung am Freitag, 18. November 2016, Bezug darauf. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Anröchte, Alfred Schmidt, hatte sie die Schirmherrschaft des diesjährigen Integrationspreises übernommen. Alle 22 Bewerberinnen und Bewerber um den Integrationspreis erhielten während der Prämierungsveranstaltung im Kreishaus eine Urkunde zur Anerkennung ihres Engagements. Die Prämierten bekamen außerdem ein Preisgeld.

Nachdem im Frühjahr 2014 die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in einem ehemaligen Schwesternwohnheim in Rüthen eingerichtet worden ist, wurden dort bis zu 550 Menschen bis zu ihrer Zuweisung in die Kommunen untergebracht. Die Reaktionen in der Bevölkerung reichten von Willkommenskultur und Hilfsbereitschaft über Unsicherheit bis zu offener Ablehnung. Dies spiegelte sich in der Schülerschaft des Friedrich-Spee-Gymnasiums wider. Schüler und Lehrer stellten sich daraufhin gemeinsam der Frage, wie alle dieser Situation gerecht werden und dabei ein positives Zeichen für Offenheit und gegen Toleranz setzen können.

Auf Wunsch der Schülvertretung wurde in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 daraufhin ein Projekt zum Thema "Migration, Flüchtlinge, Asyl" entwickelt und durchgeführt. Ziel des Projektes war: "Nicht über die Flüchtlinge, sondern mit ihnen reden!". In der Jahrganggstufe 9 wurde die Autorin Luise Rist eingeladen, die aus ihrem Jugendroman „Rosenwinkel“ über die Freundschaft eines bosnischen Mädchens zu einer Deutschen las. Die Q1 führte ebenfalls einen Aktionstag unter der Thematik mit Podiumsdiskussionen u.a. mit Bürgermeister Peter Weiken durch.

Diese viele Aktionen und das Engagement der Schülerschaft sowie des Lehrerkollegiums wurden nun in Soest ausweislich gelobt und prämiert. Stellvertretend nahmen Schulleiter Heinfried Lichte und Christian Neuhaus die Auszeichnung entgegen.

Quelle: Kreis Soest - Pressemitteilungen

Für das Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasium nahmen Schulleiter Heinfried Lichte (2.v. l.) und sein Kollege Christian Neuhaus (3.v. l.) den Integrationspreis aus den Händen von Landrätin Eva Irrgang (l.) und Bürgermeister Alfred Schmidt (Anröchte, r.) entgegen. Für die Stadt Rüthen gratulierten Vizebürgermeister Ewald Wenge (3. v. r.) und Beigeordneter Hubert Betten (2. v. r.). Foto Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest

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