Bild1 200 Tageszeitung "Der Patriot" vom 11.03.18 / Marcus Kloer

Fast 99 Luftballons flogen

FSG lädt zur musikalischen Zeitreise ein  Fotostrecke online!

„Let me entertain you“ hieß es jetzt am Friedrich-Spee-Gymnasium in Rüthen. Und die Besucher wurden bei der musikalischen Zeitreise in die 80er und 90er Jahre in der Tat bestens unterhalten. Der Unterstufenchor „Voice kids“, der Oberstufenchor und das Schulorchester hatten am vergangenen Wochenende wegen des großen Publikuminteresses gleich zu zwei Konzertabenden eingeladen und wussten unter der musikalischen Gesamtleitung von Britta Schiller mit einem Feuerwerk an Hits, Choreographie und kleinen Überraschungen vortrefflich zu begeistern.

Mit dem Konzertthema eröffnete das Schulorchester schmissig, die Melodie von Robbie Williams Musikklassiker trugen besonders die Blechblasstimmen ins Publikum. Auch in den anderen Orchesterstücken harmonierten die unterschiedlichen Instrumentenregister gut miteinander, als sie sich beispielsweise in „Africa“ von Toto in den Nebensoli abwechselten oder in „I don´t wanna miss a thing“ (Aerosmith) die Filmszenen aus „Armageddon“ vor dem geistigen Auge lebendig werden ließen. Stark auch „The final countdown“, in dem die Stimmen brillierten und den Gesang des legendären Europe-Sängers Joey Tempest übernahmen. Den Oberstufenchor dirigierte Dr. Michael Hucht. Für das mit vielen weiblichen Stimmen besetzte Ensemble war Enyas „Adiemus“ wie geschaffen, der zauberhafte Ton kam beim Publikum an, wie es das Original wohl kaum hätte besser schaffen können. Bei anderen Stücken wie „The best“ vermisste man hingegen etwas die kreischende Rockröhre, als sich der Oberstufenchor für eine konzertantere Interpretation entschieden hatte. Dafür ließen Jennifer Eske, Jennifer Ewald und Sarah Lorenz aber in „It´s rainig men“ die Post abgehen. Der Chor hatte dazu eine kleine Choreographie einstudiert. Eine ordentliche Rapp-Einlage hatten die Oberstufenschüler in „Under pressure“ (Queen) eingebaut und zeigten, wie gut junge Musik und Kunst zusammenpassen. Ein starkes Solo hatte Nina Grosser in „Forever young“, bei dem sie sich selbst auf der Gitarre begleitete.

Viel Freude an der Musik hatte auch der Unterstufenchor. Die jungen Schüler waren mit Begeisterung dabei und hatten manche Soli, als beispielsweise Luisa Bünker und Josefine Bücker in „99 Luftballons“ das Mikrofon hatten, gemeinsam mit Amelie Teipel und Lucy Kruse „Wunder geschehen“ sangen oder Luisa Kühle, Fiona Will, Aleyna Bal, Josefine Hötte und Christof Helle sich bei „Ein bisschen Frieden“ abwechselten. Am Ende gab es verdienten Applaus für die Ausführenden und eine Zugabe für das Publikum.  

Alle Fotos: Marcus Kloer (Tageszeitung "Der Patriot")

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