Bild16 200 Kunstausstellung in der Sparkasse Rüthen

Kunst-Raum-FSG

... unter dieser Überschrift wurde in diesem Jahr die Kunstausstellung unserer Schule zusammengestellt.
Der Ursprung für unsere Arbeit ist natürlich in erster Linie der Kunstraum, unsere Kreativwerkstatt. Aber wir benötigen natürlich auch stets den Raum in der Öffentlichkeit, um unsere Arbeiten einem größeren Puplikum zeigen zu können. Und so freuen wir uns immer wieder, dass uns hierfür der Raum der Sparkasse Rüthen zur Verfügung gestellt wird.

Nicht nur die bildnerischen, auch die plastischen Arbeiten, die etwas mehr Raum beanspruchen, fanden hier wieder einen guten Platz der Präsentation.
Die ausgestellten Arbeiten boten dem Betrachter einen breitgefächerten Einblick in die Kreativität der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und in die Vielfalt der Gestaltungstechniken.

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In der Klasse 5b standen Farbkontraste und Farbfamilien sowie grafischen Strukturen mit Feinschreibern im Mittelpunkt des Unterrichts.
Der Hell-Dunkel-Kontrast prägt die düster wirkenden „Gruselhäuser,“ die die Schüler nach einer Geschichte entwarfen und farbig umsetzten: in einem scheinbar unbewohnten Haus im Wald geht nachts plötzlich ein Licht an !!

Genaue Recherche betrieben die Fünftklässler bei der Gestaltung der heimischen Umgebung, durch die die Riesenfliege „Eleonore“ wandert und mit ihren Haftfüßen vorsichtig über das Hachtor und das FSG in Rüthen oder durch Belecke, Anröchte , Sichtigvor oder Allagen schreitet. Die grafischen Feinschreiber-Arbeiten weisen bei der Darstellung der Fliege und der geografischen Erkennungsmerkmale viel Liebe zum Detail auf, sodass die Städte und Dörfer oft auch ohne das „Ortsschild“ zu erkennen sind. Die dezenten Farben betonen den filigranen Charakter der Zeichnungen.

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Nicht nur Fantasie und Kreativität, sondern auch zeichnerische Fähigkeiten zeigten die 5a und c bei der Gestaltung von neuartigen Maschinen. Ob sie einst verwirklicht werden können, wird die Zukunft zeigen. Sie geben auf jeden Fall einen interessanten Einblick in die Wunschwelt der jungen Erfinder.
Für die grafische Gestaltung neuer wilder Fantasiewesen war Maurice Sendaks Buch 'Wo die wilden Kerle wohnen' der Ausgangspunkt. Hierbei spielte die Vielfalt der Strukturen eine wesentliche Rolle.

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Die Klasse 6a begegnete dem Thema „Schrift“ in spannender Auseinandersetzung. Zwei Themen standen zur Auswahl: der eigene Name wurde so gestaltet, dass der Betrachter Interessen, Vorlieben, aber auch Wesenszüge des Schülers oder der Schülerin erkennen kann. Wahlweise wurden Gefühle oder alltägliche Begriffe kreativ umgesetzt.

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b lernten die Frottage als eine künstlerische Gestaltungstechnik kennen. Dafür begab die Lerngruppe sich auf dem Schulgelände auf Entdeckungstour und erprobte verschiedene Materialien mit dem Druckreibeverfahren. Neben der Sichtung von Frottagen von Max Ernst ließ sich die Lerngruppe von verschiedenen Reptilienhäuten inspirieren, um gezeigte Fantasietiere zu erstellen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c machten sich (fiktiv) als Forscher der Kryptozoologie auf den Weg und suchten nach bislang unentdeckten Tierarten . Neben Dokumentationen über Biologen, die tatsächlich nach solchen Lebewesen suchen, verfolgte die Lerngruppe Formexperimente per Zufallsprinzipien und beschäftigte sich mit grafischen Mitteln, um die besonderen Wesen darzustellen. Gezeigt werden experimentelle Tiefdrucke, Radierungen.

Die Klasse 6d nutzte den Linoldruck, um bekannte bekannte Gebäude oder Tiere gestalterisch in Szene zu setzen. Motorische Geschicklichkeit und Konzentration spielten hierbei neben der zeichnerischen Vorarbeit stets eine besondere Rolle.

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Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 zeigten, dass sie Kenntnisse zum Thema „Perspektive“ erworben haben und die Regeln anwenden können, indem sie in der Zentralperspekitve komplexe Lagerräume, Partykeller und Jugendzimmer oder Häuserfronten in der „Übereckperspektive“ konstruierten.

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In der Jahrgangsstufe 8 standen zum einen farbstarke, expressive Arbeiten im Zentrum des Unterrichts. Hierbei reichte die Vielfalt der Motive vom Lanschaftsbild bis zum Schiffsdeck oder Trecker.
Zum anderen gestaltete sie nach zahlreichen Zeichenstudien ausdrucksstarke Menschenskulpturen in vielfältigen Bewegungshaltungen. Das Gestaltungsmittel Draht ermöglichte hierbei durch unterschiedliche Dicke, Farbe und Wicklung oft unkonventionelle und interessante Lösungen.

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Der Differezierungskurs Kunst und Gesellschaft der Jahrgangsstufe 9 gestaltete eigene Uhren auf der Grundlage des Design-Pokers nach Andreas Brandolini. Kriterien der Gestaltung, wie Material, kulturelle Beweggründe oder Technik, wurden per Zufall ermittelt, so dass festgefahrene Denkmuster aufgelöst wurden und ganz neue Gestaltungsideen entstehen konnten.

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Im Neigungsband Kunst (5/6) machten die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit dem Material Ton und modellierten zu selbst gewählten Themen. Eine Gruppe von vier Mädchen entwickelte eine Traumlandschaft, die zum einen an „Alice im Wunderland“ erinnert, zum anderen aber ganz eigene plastische Gebilde und Farbgebungen zeigt. Experimentierfreudig formten andere Schülerinnen und Schüler berühmte Gebäude, Tiere und Gefäße und bemalten sie mit Acrylfarben oder Keramikglasuren.

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In der Einführungsphase (EF) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr mit den Grundlagen der grafischen Gestaltung von Gegenständen. Hierzu experimentierten sie mit unterschiedlichen Zeichenmitteln (u.a. Bleistift, Kohle, Kreide, Tusche). Diese Übungen erstreckten sich über sehr freie grafische Wahrnehmungsübungen über das konkrete Erfassen der Gegenstände. Gezeigt werden Stillleben mit persönlichen Gegenständen, zu denen die Zeichner/innen einen persönlichen Bezug haben und die sich durch eine spannungsreiche Organisation der Bildfläche auszeichnen.
Ebenfalls in der EF nimmt eine Reihe zur Landschaftsmalerei einen hohen Stellenwert ein. Besonders der Umgang mit Farbe steht im Vordergrund. So ging es den Impressionisten, auf deren Spuren sich die Schülerinnen und Schüler auch vor Ort mit Landschaftsstudien begeben haben, besonders darum, den Augenblick mit seiner atmosphärischen Wirkung einzufangen. Die Farbgebung der impressionistisch gemalten Landschaftsmotive folgt daher dem Prinzip der Erscheinungsfarbe und weist das typische Farbrelief durch den pastosen Farbauftrag auf.

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Formen aufzusprengen und sie wieder zu einem stimmigen „Form- und Farb-Teppich“ zusammenzufügen, darum ging es Schülerinnen und Schülern der Q1. Ein eigenes Bildmotiv sollte dazu gezeichnet, fotografiert, zerstört und als Collage mit kubistischer Form- und Farbsprache entwickelt werden.

Ebenfalls Schülerinnen und Schüler der Q1 erarbeiteten sich zunächst analytisch-kubistische Sichtweisen des Porträts, in denen sie das menschliche Gesicht in geometrische Formen und Facetten auflösten. Höhepunkt dieser Porträtentwicklung bilden Malereien, in denen erprobt wurde, wie weit man Einzelelemente des Gesichts verschieben und abstrahieren kann und trotzdem ein Antlitz – womöglich noch mit individuellen Zügen – erkennbar ist. Diese Arbeiten erinnern an Frauendarstellungen von Picasso.
Großformatige Bilder aus der Q2 zeigten Studien zu einzelnen Körperpartien, die mit grobem Pinsel und mutigen Strichen angefertigt wurden.

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Kreativ-Labor
Das Kreativ-Labor, die Kunst-AG am FSG, beschäftigte sich, anlässlich der Gestaltung des Schwimmbadflures mit dem Thema „Wasser“. Auf unterschiedliche Weise setzten sich Schülerinnen und Schüler von der 8. Klasse bis zur Q2 mit dem Thema auseinander und entwickelten ganz individuelle Bildideen, welche in Acryl auf Leinwand gezeigt werden.

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Die Fachschaft Kunst:

Gaby Schröder
Britta Wiegand-Claes
Kim Puzicha
Dr. Ottmar Goy
Stephan Wiedemann

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Homepage-Archiv

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