Der Patriot vom / Marcel Mund

Der tiefe Fall ins Ungewisse

Schüler stellen bei Ausstellung ihre „Traumwelten“ vor

Wenn die dunkle, kleine Ecke im Haus Buuck kurz aufleuchtet, sieht der Betrachter etwas Verstörendes. Ein Baby, ganz in Alufolie eingewickelt, scheint ins Nichts zu stürzen. „Im Traum zu fallen –ich glaube, das hat jeder von uns schon einmal erlebt,“, sagt Philipp Biermann, der die Szene kreiert hat. Der Schüler gehört dem Projektkurs Kunst der Q1 des Friedrich-Spee-Gymnasiums an, der sich mit dem Thema „Traumwelten“ auseinander gesetzt hat. Entstanden sind daraus elf Ausstellungsstücke von elf Schülern, die seit Donnerstag im Haus Buuck zu sehen sind.

Viel Arbeit ist in die Projekte geflossen, was den Schülern nicht immer leicht fiel. „Für einige war es eine neue Erfahrung, sich lange mit einer Sache auseinanderzusetzen“, sagte die Lehrerin des Kurses, Britta Wiegand-Claes, bei der Vernissage. Bei einigen sei irgendwann die Frustrationsgrenze erreicht gewesen. Doch pünktlich zur Ausstellungseröffnung waren alle Projekte fertig.

Auf zwei Etagen sind die Stücke im Haus Buuck zu sehen. „Es ist ganz wunderbar für eine Schule, wenn sie ihre Dinge nicht nur in ihren Räumlichkeiten, sondern auch mal in der Öffentlichkeit präsentieren kann“, freute sich der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Ottmar Goy, bei der Vernissage. Von solchen Veranstaltungen profitierten beide Seiten, also Haus Buuck und die Schule.

Goy war gespannt darauf, wie die Traumwelten der Schüler denn nun aussehen. „Das ist ja nicht ganz so einfach. Wer erzählt schon gerne öffentlich von seinen Träumen.“ Die Ausstellung sei eine wunderbare Sache für Schüler und die Öffentlichkeit, sagte Goy. Einerseits sei das Projekt eine Erkenntnis für die Schüler selbst, anderseits könne die Öffentlichkeit durch die Stücke einen Einblick gewinnen, wie Schüler im digitalen Zeitalter träumten.

Altes wird dabei mit Neuem verbunden, wie Besucher beispielsweise beim Projekt von Aline-Sophie Rellecke sehen können. Sie hat eine Märchenwelt mit einem Festival verbunden: „Ich wollte das bekannte Tomorrowland-Festival mit der Märchenwelt verknüpfen, von der mir meine Oma immer erzählt hat.“

Das Haus Buuck hat dienstags und freitags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs und donnerstags von 11 bis 17 Uhr sowie sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Individuelle Öffnungstermine können unter Tel. (0 29 52) 9 02 75 60 vereinbart werden.

 

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