Der Patriot / Stephanie Assmann

Kunst als Spiegel der Realität

Haus Buuck veranstaltet Vernissage über Realität und Fiktion der Lebenswelt

„Realität und Fiktion meiner Lebenswelt – Individuelle Konzepte künstlerischer Handlungen“ lautet das Thema der Ausstellung, die jetzt im Haus Buuck in Rüthen eröffnet worden ist. Seit den Sommerferien arbeiteten die Schüler der Q1 und Q2 des Friedrich-Spee-Gymnasiums akribisch an ihren künstlerischen Objekten, die sie bis zur Vernissage fertiggestellt haben mussten.

Das Thema mit dem sie sich beschäftigten war Heimat. „Es ist das erste Mal, dass eine Ausstellung im gesamten Haus Buuck zu sehen ist“, sagt Barbara Liedmeier, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses. Ganz besonders gefalle ihr, dass nicht nur Bilder gezeigt würden, sondern auch Filme, Skulpturen und Fotografien.

Zu Beginn bedankte sich die Kunstlehrerin und Projektleiterin Britta Wiegand-Claes bei allen Schülern für ihr großes Engagement und die Freizeit, die sie  opferten. „Als spannend habe ich es empfunden, dass die Schüler so vielfältige und zum Teil auch kritische Sichtweisen auf ihre Heimat hatten“, sagte sie.
Kritik an der Betrachtungsweise von Mitmenschen soll zum Beispiel das Kunstwerk von Fabienne Dahlberg ausdrücken. Es zeigt ein blutrotes Gesicht mit einem verzerrten Auge. „Dieses Bild soll den Spiegel der Realität darstellen“, argumentiert sie. „Oft nehmen wir Personen nicht so wahr, wie sie in  Wirklichkeit sind.“ Für die Teilnahme an dem Projekt haben die Schüler ein hohes Maß an Motivation aufbringen müssen, betonte Schulleiter Heinfried Lichte. „Viele Schüler mussten sich während der Zeit zusätzlich auf ihre Abiturprüfungen vorbereiten.“ Einen Nachteil habe er für die Schüler aber nicht gesehen. „Die Abiturienten hatten durch die Teilnahme an dem Projekt die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu erweitern“, bekräftigte Lichte. „Denn sie  aben gelernt, sich ihre Zeit besser einzuteilen.“

Fotos: Assmann

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