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Studien- und Berufsorientierungstag am FSG mit über 60 Experten

Treffen sich eine Staatsanwältin, ein Informatiker und ein Oberleutnant. Klingt wie der Beginn eines Witzes. Tatsächlich ist es der Auftakt zum Studien- und Berufsorientierungstag am Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasium. Über 180 Elft- und Zwölftklässler tummeln sich in der Alten Aula des FSG und warten auf den Start zweier Stunden voller Informationen und Schilderungen aus dem Berufs- und Ausbildungsleben. Wo sonst das „Theater im Spee“ zum Bühnenspiel lädt, stehen nun über 60 Experten verschiedener Berufsfelder, um den Schülern später Rede und Antwort zu stehen. „Wir versuchen, immer einen bereits im Beruf stehenden Experten mit einer Person aus dem Ausbildungsbereich zu kombinieren, damit unsere Schüler mehr Weitblick in die Berufswelt erlangen“, sagt Organisatorin Barbara Kühle, die die Veranstaltung vor drei Jahren aus der Taufe hob und damit einen Nerv traf: Der Ruf nach einer Erweiterung des Studien- und Berufsorientierungstages von Schüler- und Elternseite war in den letzten Jahren unüberhörbar.

Unterstützt von ihrem Kollegen Jan Emmerich wuchs die Veranstaltung daraufhin. „Mittlerweile stoßen wir an unsere räumlichen Grenzen“, sagt Emmerich. „Das Haus ist rappelvoll, es gibt praktisch keinen Raum, in dem nicht eine Schülergruppe einem Gast lauscht und anschließend mit ihm diskutiert.“ Für die Schüler bedeutet dies die Qual der Wahl: Von Agrarwissenschaften über Chemie, Maschinenbau und Psychologie ist alles dabei, auch die Bundeswehr mit attraktiven Studienangeboten aus den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik oder Medizin. „Wichtig ist uns dabei aber, dass nicht nur die akademischen Laufbahnen vorgestellt werden“, sagt Barbara Kühle. Das Feld komplettieren daher eine Fülle an Ausbildungsberufen sowie die Polizei NRW. Schülern, denen die zwei einstündigen Gesprächs- und Fragerunden nicht reichen, können bereits am frühen Morgen Experten zu Au Pair-Programmen, Stipendien oder ganz allgemein zur Frage, wie eigentlich ein Studium aufgebaut ist, lauschen.

Trotz der Menschenmengen, die sich durch die Aula und die Gänge des Spee-Gymnasiums schieben, herrscht eine ruhige, fast familiäre Atmosphäre. „Fast 90 Prozent unserer Gäste sind ehemalige Abiturienten unserer Schule. Man kennt und freut sich über das jährliche Wiedersehen. Und der Kontakt zur alten Schule geht nicht verloren“, freut sich Barbara Kühle. Für das Jahr 2018 ist im Kalender bereits die Neuauflage des Orientierungstages reserviert. Vielleicht treffen sich die Staatsanwältin, der Informatiker und der Oberleutnant dann wieder.

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Foto: Marcel Mund, Tageszeitung "Der Patriot"

 

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