Tafel 200

FSG bringt G9-Konzept voran

Lehrerkonferenz arbeitet am pädagogischen Konzept „Individuelle Lernwege gestalten“ – Elterninformationsabend am 22. Januar 2018

Als sich die angehende Landesregierung aus CDU und FDP während ihrer Koalitionsverhandlungen auf die Rückkehr zum neujährigen Abitur einigte, herrschte zunächst einmal Ruhe an der „Schulfront“. Denn die offizielle Umstellung auf „G9“ sollte erst im Sommer 2019 erfolgen. Nur wenige Schulen verfielen bei der Aussicht auf zwei Jahre Vorlaufzeit in spontane Aktionen zum Thema Schulzeitverkürzung. Erst als Schulministerin Yvonne Gebauer in der traditionellen Pressekonferenz anlässlich des Schuljahresbeginns kundtat, dass auch die Kinder, die bereits 2018 am Gymnasium eingeschult werden, in den G9-Genuss kommen werden, kam Bewegung in die Gymnasiallandschaft. Denn mit einem Schlag waren auch die Eltern und Schüler der aktuellen vierten Klassen der Grundschule von der G9-Regelung betroffen.

Das FSG hatte sich bereits vor den Sommerferien intensiv mit der G9-Umstellung beschäftigt. Denn allein beim „Umetikettieren“ von acht auf neun Jahre soll es nicht bleiben. Die Schule arbeitet an einem pädagogischen Konzept, das mit der Umstellung auf G9 greifen soll. Herauskristallisiert hat sich ein vielfältiges Ideenpaket. Unter dem Leitgedanken „Individuelle Lernwege stärken“ sollen bewährte Elemente der pädagogischen und organisatorischen Arbeit beibehalten und verschiedene Felder weiterentwickelt oder ganz neu entworfen werden.
Das Kollegium befasste sich mit diesen Themen in einer gesonderten Nachmittagskonferenz: Auf dem Programm standen die Optimierung des Förderkonzepts, die Weiterentwicklung der von Unterstufenschüler stark nachgefragten Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung, die Einrichtung von Lern- und Rückzugsmöglichkeiten außerhalb des Klassenunterrichts in „Lernbüros“, die verstärkte Nutzung von eigenverantwortlicher Projektarbeit sowie die Möglichkeit, die neunjährige Schullaufbahn auf acht Jahre zu verkürzen. Die bislang erarbeiteten Vorschläge wurden vom Kollegium auf Herz und Nieren geprüft: Anregungen, Lob, Änderungswünsche oder auch kritisches Hinterfragen sollten noch einmal frischen Wind in die Konzeptarbeit bringen.

Nachdem auch die Eltern, die den Tag der offenen Tür am FSG besucht und zahlreiche Rückmeldungen zu G9 geäußert hatten, in die Entwicklung einbezogen wurden, werden die Gesamtergebnisse nun in ein erstes Rahmenkonzept gegossen.

Allen interessierten Eltern von Grundschulkindern bietet die Schule bei einem gesonderten FSG-Informationsabend am 22. Januar um 19.30 Uhr einen Einblick in die pädagogischen und organisatorischen Planungen.

Neben Informationen und Nachfragemöglichkeiten zu Aspekten der schulischen Laufbahn am Friedrich-Spee Gymnasium in der Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe – also von der Einschulung bis zum Abitur – werden auch erste Elemente des G9-Konzepts vorgestellt.

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