Europa zu Gast am Friedrich-Spee-Gymnasium

Beim Erasmus+ Treffen „Welcome to Europe !?“ beschäftigen sich vom 06. - 13. März Jugendliche aus fünf Nationen mit Migration und Flucht

Die Europäische Union steckt in einer Krise, zwischen den Mitgliedsstaaten gibt es in vielen Fragen Uneinigkeit und Streit. Dass europäischer Dialog funktionieren und allen Beteiligten etwas bringen kann, möchten nun Jugendliche aus fünf europäischen Ländern mit ihren Lehrern in einem Erasmus+ Projekt am Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasium zeigen. Als Thema haben sie sich dazu ausgerechnet ein „heißes Eisen“ gewählt, denn der offizielle Titel des Projektes lautet „Welcome to Europe!?- Biographien und Lebensbedingungen von Flüchtlingen im Kontext der Flüchtlingspolitik der beteiligten Ländern und der Europäischen Union“.

Das Rüthener Gymnasium hat als koordinierende Schule das Projekt initiiert und für die kommende Woche (06.03. bis zum 13.03.2017) zum ersten von insgesamt drei Treffen innerhalb des Projektes, das sich noch bis ins nächste Jahr erstreckt, nach Rüthen eingeladen. Zu dieser Begegnung werden die Projektpartner aus fünf verschiedenen Ländern mit Gruppen von jeweils 8 Jugendlichen und 2 Lehrern nach Deutschland kommen. Am Projekt, das im Rahmen des Erasmus+ Bildungsprogramms mit Mittel der Europäischen Union gefördert wird, nehmen die folgenden Schulen teil:
Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen (Deutschland), Zespol Szkol Poniatowa (Polen), Collège Lafayette Brioude (Frankreich), Liceo Statale Tommaso Fiore Terlizzi (Italien), Özel Büyükcekmece Anadolu Meslek Lisesi Istanbul (Türkei)

Diese erste Begegnung steht unter den Leitfragen, welche Motive Menschen veranlassen ihre Heimat zu verlassen, wie sie nach Europa gelangen und mit welchen Erwartungen sie hierher kommen. Die fünf Schulen haben hierzu in ihren Heimatländern recherchiert und stellen nun ihre Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung wird offiziell am Freitag eröffnet.

Das umfangreiche Programm (s. unten) dient aber auch dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmer, die sich zum ersten Mal persönlich begegnen, sowie der Vorstellung der Stadt und der Region. Nicht zuletzt bei Begegnungen mit in Deutschland lebenden Geflüchteten und lokalen Akteuren der Flüchtlingsarbeit aus Politik, Sozialverbänden und Ehrenamtlichen möchten wir die Situation in Rüthen, NRW und Deutschland vorstellen und das Thema inhaltlich konkret vertiefen.

Wir danken den vielen Unterstützern des Projektes aus der Schulgemeinschaft, besonders den Gastgebern, die unsere Gäste in dieser Woche bei sich aufnehmen, und freuen uns auf eine spannende Woche mit unseren Freunden aus Polen, Frankreich, Italien und der Türkei!

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