117 neue Sextaner sind ins Schulleben am FSG gestartet

Neigungsband stärkt individuelle Förderung

Interessierte Blicke nach rechts und links, aufgeregte Gesicher, letzte Fotos vor dem Schulgebäude - die Bilder gleichen sich Jahr für Jahr am Schuljahresbeginn am Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasium. Für die Hauptakteure ist gleichwohl alles neu: In diesem Schuljahr nahmen 117 Augenpaare ihren neuen Klassenraum sowie die noch unbekannten Lehrer und Mitschüler in Augenschein.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Alten Aula unter Mitwirkung zahlreicher Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen begrüßten Schulleiter Heinfried Lichte und Erprobungsstufenkoordinatorin Gaby Schröder die neuen Sextaner und ihre Eltern. Damit diese den Sprung an die weiterführende Schule bewältigen können, hatte das FSG vorgesorgt: Ein Sonderstundenplan, der verstärkt Unterricht bei beiden Klassenlehrern vorsah und die Betreuung durch ältere Mitschüler unterstützen dabei, sich schnell einzuleben. Gemeinsame Wege zu den Schulbussen am Schulzentrum oder am Schlangenpfad sollten möglichst früh für eine eigenständige Orientierung auf und neben dem Schulgelände sorgen. In ein paar Wochen geht es dann auf die erste gemeinsame Fahrt, wenn sich alle vier Klassen in einer nahe gelegenen Jugendherberge noch einmal besser kennenlernen.

Die im Vorjahr begonnene Mittagsbetreuung (an mehreren Tagen bis 15 Uhr mit Hausaufgaben- und Übungsbetreuung) erfreut sich auch im neuen Anmeldejahrgang großer Beliebtheit. Das Gymnasium baut daher seine Betreuungskapazitäten in der Mittagszeit aus. In dieses Bild passt auch der Wechsel des Mensabetreibers. Von diesem Schuljahr an essen die Rüthener Schüler nicht mehr vorgekochte Gerichte, sondern erhalten frisch in Rüthen zubereitete Mahlzeiten. Neu am FSG ist auch das Neigungsband in den fünften und sechsten Klassen. "Wir lösen uns hier ein Stück vom normalen Fächerangebot und bieten einmal pro Woche einen Neigungskurs an." Zur Auswahl stehen acht Angebote aus verschiedenen Bereichen: die "Voice Kids" planen musikalische Auftritte, bei der "Tierischen Kunst" wird gemalt, fotografiert oder gebaut, während bei den mathematisch Interessierten "Um die Ecke gedacht" und nicht nur gerechnet, sondern auch geknobelt wird. Abgerundet wird das Programm von Klassikern wie Fußball, Lesen und den Naturwissenschaften. "Wir wollen damit den unterscheidlichen Talenten und Interessen unserer Schüler Rechnung tragen", so FSG-Schulleiter Lichte.

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