Zum Ausstand 5000 Euro für Kinder

Förderverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – und verabschiedet Hans-Günther Bracht

Neue Beamer und Computer, Zuschüsse für Projekte und Fahrten oder auch die Ermöglichung einer Theaterlesung – lang war die Liste, auf die Norbert Becker, Vorsitzender des Förderverein des Rüthener Friedrich-Spee-Gymnasiums, bei der Jahreshauptversammlung zurückblickte: Auch im Jahr 2013 griff der Förderverein mit seinen über 800 Mitgliedern tief in die Tasche und dem Rüthener Gymnasium damit an einigen Stellen unter die Arme. Allein 5000 Euro flossen in die Neugestaltung der Mediathek „Eselsohr" – angesichts der vielen Nutzer, die jede Pause die Schülerbücherei ansteuern, gut angelegtes Geld.

Gefragt ist der Förderverein aber nicht nur, wenn es um Projekte oder die Ergänzung der Schulausstattung geht: Sind Klassen- oder Kursfahrten geplant, stehen einzelne Familien immer wieder vor der Frage, wie die teilweise hohen Fahrtkosten bezahlt werden sollen. In besonderen Härtefällen greift auch hier der Förderverein mit Zuschüssen ein und stellt sicher, dass kein Kind zu Hause bleiben muss, nur weil das elterliche Portemonnaie zu schmal ist.

Genau diesen sozialen Gedanken griff der bis vergangenen Sommer amtierende Schulleiter Dr. Hans-Günther Bracht auf – und beließ es nicht nur bei Appellen: „Zahlreiche Kinder erleben in den Ferien kaum konstruktive und anregende Freizeitmöglichkeiten, eben weil es oftmals am Geld der Eltern mangelt." Deshalb spendete er dem Förderverein 5.000 Euro. „Theater- und Kunstworkshops oder auch Trainingslager für Sportinteressierte möchte ich mit dieser Spende ermöglichen." Dabei geht es Bracht nicht allein um den Spaßfaktor, vielmehr sei diese Idee eine Reaktion auf seine langjährige Tätigkeit als Schulleiter und auch auf die Untersuchungen von Bildungsforschern: „Viele Kinder aus den so genannten anregungsarmen Elternhäusern kamen nach den Ferien oftmals vollkommen unausgeglichen wieder in die Schule, weil sie geistig und körperlich einfach unterfordert waren, denn in ihren Ferien haben sie praktisch nichts erlebt", erläutert Bracht. „Wie sollen sich diese Kinder dann konzentriert, aktiv und motiviert in den Unterricht einbringen?"

Als Vorsitzender des Trägervereins der neuen Rüthener Sekundarschule kann Bracht sich auch gut eine Zusammenarbeit mit gemeinsamen Projekten der beiden benachbarten Schulen vorstellen. Sein Nachfolger im Amt des Schulleiters, Heinfried Lichte, freute sich ebenfalls über diesen Ausgang der Veranstaltung und nahm seine Arbeit im Vorstand des Fördervereins auf.

 

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