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Einen Draht zu den Kindern und Jugendlichen haben…

Eltern informierten sich am Friedrich-Spee-Gymnasium über Mediensicherheit und Medienerziehung

Soziale Netzwerke und Nachrichtendienste sind Teil des medialen Alltags und werden auch von den Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe des Gymnasiums in Rüthen selbstverständlich genutzt. In der Jahrgangsstufe 5 finden sich neue Klassengemeinschaften zusammen, die nicht nur real, sondern auch virtuell in sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten existieren. Frau Vössing und Frau Wiegand-Claes vom Erprobungsstufenteam berichteten den Eltern, wie die Kinder in der Klasse damit umgehen, welche Schwierigkeiten ihnen dabei begegnen und wie die Klassenleitungsteams sie dabei unterstützen können, einen sinnvollen und bedachten Umgang mit den Medien zu erlernen. Gemeinsam vereinbarte Regeln ergänzen die allgemeinen Klassenregeln und schärfen das Bewusstsein für die Folgen des medialen Handelns.

Schnell wurde den Eltern an diesem Abend klar, dass die Ausmaße der Kommunikationsmöglichkeiten ihre bisherigen Vorstellungen bei Weitem übersteigen. Den größten Teil des Informationsabends gestalteten drei Mitglieder der Schüler-Multiplikatoren aus dem Bereich der Suchtprävention. Hanna Luca, Anne Mausbach und Torben Bartsch referierten kurzweilig und authentisch über verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten wie Whats-App, Instagram, Snap-chat u.a. Eltern lobten neben der Informationsdichte das hohe Maß an Offenheit der drei Experten, die Anwendungen präsentierten und über die jeweiligen Gefahren wie z.B. Datensicherheit und Mobbing aufklärten. Selbst reflektierten die drei Abiturienten neben dem Suchtpotential auch den Reiz und die Chancen der schnellen und omnipräsenten Kommunikation mit Gleichaltrigen.

Burkhard Pukrop von der Kreispolizeibehörde Soest (Bereich Kriminalprävention) rundete die Präsentationen und Erläuterungen der Schüler mit einigen Fakten zum Strafrecht und Hinweisen zu psychischen Folgen z.B. von Cyber-Mobbing ab.

Alle Experten, die bereitwillig zahlreiche Fragen der Elternschaft spontan berücksichtigten, waren sich am Ende des Abends einig, dass Vertrauen zwischen Kindern, Eltern und Lehrern der Schlüssel im sicheren Umgang mit den Medien sei. Einige Vorkehrungen, wie etwa eine kindgerechte Konfiguration der Geräte, Gespräche in der Klasse oder zu Hause sind äußerst hilfreich, aber erst dann besonders wirksam, wenn alle Beteiligten offene Gespräche miteinander führen. Dazu zählen ernsthaftes Interesse für das mediale Handeln der Kinder und das Bewusstmachen der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Dann öffnen Kinder und Jugendliche sich auch dann, wenn etwas schiefgegangen sein sollte und „Schäden“ lassen sich eher begrenzen Damit griff der Referent von der Polizei die Ängste vieler Eltern auf.

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Die FSG-Schüler (von links) Torben Bartsch, Hanna Luca und Anne Mausbach referierten über verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten wie Whats-App, Instagram, Snap-chat und Co.

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