Plakat 80er 90er 350

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Schülerinnen und Schüler,

was waren das noch Zeiten! Die 1980er und 1990er Jahre! Der VW Golf übernimmt die Herrschaft der Straße, die CD löst die Schallplatte als neuen Tonträger ab und und die Dauerwelle bestimmt die Frisurenmode.

Alle Musikensembles des FSG Rüthen laden Sie und Euch herzlich ein, uns auf eine musikalische Zeitreise durch diese beiden Jahrzehnte zu begleiten.

Erleben Sie noch einmal die Hits von Nena, Queen, Survivor, Tina Turner und vielen weiteren Künstlern, die diese musikalische Epoche außerordentlich geprägt haben.

Freuen Sie sich mit uns auf zwei mitreißende Konzerte unter dem Motto

Let Me Entertain You

Hits der 80er & 90er Jahre

Premiere:             Fr,  9. März 2018

  1. Aufführung:         Sa, 10. März 2018

 Die Konzerte finden in der „Neuen Aula" statt und beginnen jeweils um 19 Uhr. Einlass ist um 18.30 Uhr.

Eintritt:        Erwachsene / Schüler     2,50 €

Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, dem 5.03.2018, täglich jeweils in der ersten großen Pause in der Pausenhalle. Karten können auch unter 02952 / 1583 telefonisch vorbestellt werden.

Die „Ära Bracht" (2002-2013)

„Neue Besen kehren zwar gut, aber die alten kennen die Ecken", kommentierte Dr. Hans-Günther Bracht 2002, nachdem er durch die Schulkonferenz zum Nachfolger von Alfons Schäfers gewählt worden war. Zuvor hatte er bereits mehrere Jahre die Aufgaben des Stellvertreters wahrgenommen.
Hans-Günther Bracht widmete sich am FSG besonders der Schulentwicklung: Gerade der Unterricht musste in seinen Augen weiterentwickelt werden. Er war sich sicher, dass die sich verändernde Gesellschaft nachhaltige Auswirkungen auf die Kinder und Jugendliche erzeugte, denen sich Schule stellen muss. Gerade das Freizeitverhalten, der Medienkonsum, aber auch sich verändernde häusliche und soziale Verhältnisse stellten die Schule in seinen Augen vor neue Herausforderungen. Hans-Günther Bracht setzte dabei auf kleine wie größere Zeichen: Regelmäßig bot er auch in den Ferien für Schüler Basketballspiele in der Turnhalle an. Und „Chancengleichheit – Bildung von Anfang an" heißt die Stiftung, in deren Vorstand er sich seit Jahren engagiert.

Der Unterricht am FSG erlebte Veränderungen: Die Verlängerung der Stunden vom alten 45-Minuten-Takt auf 67,5 Minuten-Einheiten („Rüthener Modell") reduzierte den Fächerwechsel von sechs auf vier Stunden am Vormittag und brachte so mehr Ruhe in die Schule, die seit 2006 mit der verkürzten Gymnasialzeit (G8) konfrontiert war. Dass auch der Schulgong weitgehend abgeschafft wurde, rundete diese Bemühungen ab. Mit den verlängerten Unterrichtsstunden eröffnete sich die Chance, verstärkt kooperative Unterrichtsformen zu nutzen. Zahlreiche intensive Fortbildungen investierte das Lehrerkollegium in diese Veränderung des Unterrichts. Gleichzeitig rückte in der NRW-Schulpolitik die Aufgabe der individuellen Förderung in den Blickpunkt. Am FSG trug dieser Prozess Früchte: Der Schule wurde 2011 das „Gütesiegel Individuelle Förderung" durch das NRW-Schulministerium verliehen. Besonders der Übergang von der Grundschule ins Gymnasium oder auch das ausdifferenzierte Förderbandsystem trugen zu dieser Auszeichnung bei. „Getestet und für sehr gut befunden", hieß es am Ende der offiziellen Qualitätsanalyse des Landes NRW: In 14 von 25 Testbereichen erreichte das FSG den höchsten Wert, neun weitere Bereiche schnitten mit der zweitbesten Bewertungsstufe ab.

Nicht zuletzt durch diese Modernisierung des Unterrichts, die sich auch in einer immer umfassenderen Ausstattung der Schule mit modernen Computern, Beamern und elektronischen „Smartboardtafeln" ausdrückte, erhöhte die Attraktivität des Gymnasiums. Trotz einer vereinzelt nicht unproblematischen Anbindung an den ÖPNV, wuchs die Strahlkraft des FSG: Die Anmeldezahlen, die eine Veränderung von der Drei- zur Vierzügigkeit dokumentieren, sprachen eine deutliche Sprache. Zahlreiche Schulen in NRW besuchten das FSG, um sich vom Modell der 67,5-Minuten-Einheiten beraten zu lassen. In seiner Amtszeit oblag es Bracht außerdem, einen Generationenwechsel im FSG-Kollegium zu bewältigen: Zahlreiche verdiente Kollegen, die die Schule teilweise über Jahrzehnte geprägt hatten, gingen in den Ruhestand. Die Einstellungen vieler junger Kolleginnen und Kollegen, die auch in den Mangelfächern erfolgreich war, galt es in Schulleben und -entwicklung zu integrieren.

Unter Hans-Günther Bracht zeigte sich das FSG als offene, liberale Schule. Sie dokumentierte das auch nach außen deutlich sichtbar, nicht zuletzt durch die Verleihung des Siegels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".

Nachdem Hans-Günther Bracht auf Initiative der FSG-Elternvertretung seine Amtszeit um 1,5 Jahre verlängert hatte, wählte die Rüthener Schulkonferenz 2013 Heinfried Lichte zu seinem Nachfolger. Er bleibt der Rüthener Schullandschaft aber weiter intensiv verbunden: Im Sommer 2014 startete die neue „Private Sekundarschule Rüthen", deren Trägerverein er vorsitzt. Eine der ersten Amtshandlungen: Ein Kooperationsvertrag mit seiner alten Wirkungsstätte – dem Friedrich-Spee-Gymnasium.

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