Bild1 200 Wenn Teebeutel fliegen und Raumschiffe starten

Grundschüler sorgen beim Tag der offenen Tür für volles Haus

Rüthen, 11. November 2017, 10 Uhr. Raketentriebwerke zünden. Dampf steigt auf. Die 19 Raumanzüge sitzen perfekt. Alles ist bereit für den Raketenstart. Durch die Aula des Rüthener Gymnasiums weht ein Hauch von Cape Canaveral.

Der Rest des Vormittags verlief bodenständiger, dafür aber spannend und vielfältig. Zum „Tag der offenen Tür“ hatte das FSG geladen – und die vielen Grundschüler aus den Regionen Anröchte, Lippstadt, Rüthen und Warstein waren gekommen und sprengten beinahe die Kapazitäten der Aula im Spee-Gymnasium. Die Gäste mussten in der rappelvollen Aula glücklicherweise nicht lange still sitzen: Denn nachdem die letzten Töne der „Klassenfahrt zum Mond“ der von Britta Schiller geleiteten „Voice Kids“ sowie die Begrüßungsworte von Schulleiter Heinfried Lichte verklungen waren, war die Zeit des Zuhörens vorbei.

Die Erprobungsstufe in aller Kürze - hier geht's zum aktuellen Flyer

Während sich die Eltern in Infoveranstaltungen über den Schulstart am FSG, das Methoden- und Förderkonzept sowie die Möglichkeiten einer freiwilligen Übermittag- und Hausaufgabenbetreuung beraten ließen, ging es für ihre Kinder deutlich aktiver zu: Ausgestattet mit Entdeckerpässen erlebten sie die Schule während ihrer „Stempeljagd“, zu der alle Fachschaften kreative Beiträge leisteten. Dabei wurden zahlreiche Unterrichtsfächer entdeckt: In Geschichte wurde an alter Runenschrift der Wikinger gearbeitet, bei den „Franzosen“ nebenan ging es um einen Eiffelturm-Nachbau, während im Spanischraum mit ersten Vokabeln gequizzt wurde und die Physiklehrer nach kurzer Tüftelei Teebeutel zum Fliegen brachten. Durchaus mehr Zeit konnte bei den Knobelaufgaben der Mathematiker zugebracht werden – es sei denn, man konnte ohne großes Nachdenken einen Kuchen mit drei Schnitten in acht gleich große Stücke teilen. Zugepackt wurde aber auch: Während im Werkraum die Holzverarbeitung mit verschiedenen Werkzeugen im Mittelpunkt stand, wurde in Kunst ein schnell zu erlernendes Druckverfahren angeboten.

In den Verschnaufpausen konnte es Eltern und Kindern durchaus passieren, dass ihnen auf dem Weg zu Waffeln, Kaffee und Kuchen ein WDR-Kamerateam des Politikmagazins „Westpol“ begegnete – und sie vereinzelt auch um ein Interview bat. (siehe Extrabericht). Der Besuch aus Düsseldorf hatte sich kurzfristig angekündigt, da das FSG bereits intensiv an einem Konzept zur Umstellung der Gymnasialschulzeit auf neun Jahre (Stichwort „G9“) arbeitet und viele Eltern Interesse an Details dieser Reform haben.

Am Ende konnte sich das Organisationsteam Carolin Knievel und Andreas Gerhardt mit dem ganzen FSG-Kollegium über viel Lob und eine große Zahl an positiven Rückmeldungen in Form eingeworfener Meinungskarten freuen.

 

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